Sanka-Fahren will gelernt sein!

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Das Bayerische Rote Kreuz trainierte seine Fahrer.

Berchtesgadener Land -  Wie man routiniert unter Zeitdruck patientenschonend fährt, lernten die Sanitäter diesen Herbst in Seminaren.

Bei insgesamt zehn Sicherheitstrainings der Kreisverkehrswacht hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-Gemeinschaften, die Mitarbeiter des Betreuten Fahrdienstes und des Rettungsdienstes und Krankentransports die Möglichkeit, unter kontrollierten Bedingungen Extremsituationen mit ihren Fahrzeugen auszutesten.

Die Ehren- und Hauptamtlichen von Fahrdienst, Rettungsdienst und Krankentransport, der BRK-Bereitschaften, der BRK-Wasserwacht und der Bergwacht im BRK nahmen im September, Oktober und November abteilungsübergreifend in gemischten Gruppen an den Fortbildungen teil.

Fahrten mit liegenden oder im Rollstuhl gesicherten Patienten oder Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn sind für die Helfer im Fahrdienst, im Rettungsdienst und Krankentransport, bei der BRK-Bereitschaft, bei der Bergwacht im BRK und bei der BRK-Wasserwacht nicht ungefährlich: Zum Teil sehr große Fahrzeuge müssen möglichst schonend für den Fahrgast oder rasch und sicher mit Sonderrechten und unter Zeitdruck durch den Verkehr bugsiert werden.

Das Bayerische Rote Kreuz trainierte seine Fahrer.

Um hier mehr Routine und Sicherheit zu erlangen, konnten die Mitarbeiter im Herbst an insgesamt zehn Sicherheitstrainings der Kreisverkehrswacht auf dem Reichenhaller Festplatz teilnehmen.

Die Schulungen gliederten sich jeweils in einen theoretischen und praktischen Teil. Zu Beginn wurden alltägliche Verkehrssituationen angesprochen und mit Fotos erläutert, wie schnell sich die vermeintlich identische Situation abhängig von Verkehrsdichte, Wetter und Fahrbahnverhältnissen unbemerkt ändern kann. „Stark beindruckt hat mich vor allem die in Textform gegliederte Aufstellung „die letzten sieben Zehntelsekunden eines Gurtmuffels““, berichtet Teilnehmer Walter Battisti vom Betreuten Fahrdienst.

Im praktischen Teil waren Bremsmanöver auf trockener und nasser Fahrbahn, Ausweichmanöver, Abschätzen der Fahrzeugaußenmaße und Kreisfahren die Ausbildungsschwerpunkte. „Die Fahrten im Kreis mit maximal möglicher Geschwindigkeit vorwärts und rückwärts sollten ohne Berührung der begrenzenden Hütchen durchgeführt werden, was ganz schön viel Konzentration forderte“, erklärt Battisti.

Herausfordernd war auch die Aufgabe, sich möglichst vorsichtig mit Feingefühl an eine Begrenzungsstange heranzutasten und sie mit der Stoßstange nur zu berühren, aber nicht umzufahren. „Insgesamt meisterten die Teilnehmer die gestellten Aufgaben der ehrenamtlichen Verkehrswacht-Instruktoren erfolgreich und mit Routine, wobei auch alte Hasen ihre Erfahrungen auffrischen und ihr Können verfeinern konnten“, freute sich Battisti.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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