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“Sommereis” ist gestrichen 

Wieso die Eishalle in Berchtesgaden dieses Jahr erst fünf Wochen später öffnet

Eishalle in Berchtesgaden bleibt geschlossen
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Fünf Wochen später als gewöhnlich startet der Betrieb der Eishalle in Berchtesgaden. Damit sollen Energiekosten eingespart werden.

Die Gemeinde Berchtesgaden reagiert auf die steigenden Energiekosten: “Wir eröffnen unsere Eishalle dieses Jahr erst fünf Wochen später”, sagt Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp auf Anfrage. Das sogenannte Sommereis ist damit gestrichen. Noch dieses Jahr soll die Umstellung der gesamten Straßenbeleuchtung des Ortes auf LED beginnen. Davon erhoffe man sich hohe Einsparungen, bestätigte der Gemeindechef.

Berchtesgaden - 42000 Euro - so hoch lagen die Stromkosten für die Berchtesgadener Eishalle im vergangenen Jahr. Für eine Gemeinde mit rund 7600 Einwohnern ist das viel Geld. “Wir haben Maßnahmen getroffen”, sagt Franz Rasp. Mit dem gestrichenen “Sommereis”, das normalerweise bereits im August verfügbar ist, geht der Markt Berchtesgaden einen ersten Schritt. Vereist wird die Eishalle nun erst zum 9. September, und wird zunächst nur für Sportvereine nutzbar sein. Der Publikumslauf soll dann im November starten”, sagt Rasp. Dieses Jahr profitiere die Gemeinde noch von Festpreisen, erst im kommenden Jahr dürften sich die steigenden Energiekosten bemerkbar machen. 

Noch viel mehr Einsparung erhofft sich der Gemeindechef von der beabsichtigten und bereits im Haushalt eingestellten Umstellung der gesamten Straßenbeleuchtung auf die LED-Technik. Dabei geht es um hunderte Straßenlaternen, die teilweise ausgetauscht oder nur nachgerüstet werden müssen. Rasp hofft, mit dem aufwendigen Vorhaben noch dieses Jahr starten zu können. “Es kommt drauf an, wie es um die Kapazitäten bei den ausführenden Firmen bestellt ist.” Tatsächlich sind LED-Leuchtkörper und neue Straßenlaternen bereits bestellt, aber schwer lieferbar. Einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert die Gemeinde bei der Umrüstung, so Rasp. “Ich bin vorsichtig zuversichtlich, dass wir bis Jahreswechsel noch damit beginnen können.” 

Betonsäulen- und Peitschenlaternen sollen dann grundoptimiert beziehungsweise ersetzt werden. “Es geht um mehrere hundert Lampen”, sagt Rasp. Der Vorteil von LED: Sie sind dimmbar. Die Gemeinde beabsichtigt, den Energieverbrauch künftig “deutlich zu reduzieren”. Nachts könnte etwa mit einer Mindestbeleuchtung gearbeitet werden. Bislang war das nicht möglich. 

Der finanziell geförderte Leuchtmittel- und Laternen-Austausch soll sich bereits innerhalb der ersten zehn Jahre rechnen, heißt es aus dem Rathaus.

kp

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