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Modernisierung muss warten

Watzmann Therme: Geplante Investitionen auf Eis - 20 Prozent weniger Badegäste

Schwierige Zeiten: An der Watzmann Therme wollen die Verantwortlichen dennoch auch langfristig festhalten.
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Schwierige Zeiten: An der Watzmann Therme wollen die Verantwortlichen dennoch auch langfristig festhalten.

Die schrittweise Modernisierung der Watzmann Therme, für die 17 Millionen Euro angedacht waren, wird erst einmal nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt.

Berchtesgaden - „Corona hat einiges über den Haufen geworfen”, heißt es auf Nachfrage in einer Antwort des Zweckverbands Bergerlebnis Berchtesgaden. Weil die Einnahmen des Zweckverbandes durch den Lockdown über Monate „verschwindend gering” ausfielen, müsse dies nun bei der Ausgabenplanung für die kommenden Jahre berücksichtigt werden.

Auch, wenn die aktuellen Besucherzahlen seit Wiedereröffnung ein Minus verbuchen, sprechen die Verantwortlichen „in Anbetracht von Corona” von einem „sehr guten Ergebnis”. Um 20 Prozent sind die aktuellen Besucherzahlen im Vergleich zur Saison 2018/19 rückläufig. Bei der Watzmann Therme betont man dennoch, das schlechte Wetter sei hilfreich gewesen, „gute Besucherzahlen zu generieren”. 

„Ich bin freudig überrascht, wie gut die Therme auch nach der langen Schließung angenommen wird“, freut sich Josef Moser, Betriebsleiter der Watzmann Therme. An Rekordjahre wie etwa 2004, als noch 365.000 Gäste Eintritt zahlten, ist allerdings schon lange nicht mehr zu denken. 2018 verbuchte die Watzmann Therme noch 231.000 Badegäste. Die Konkurrenz im Umfeld ist gewachsen, hohe Millionensummen wurden in Rupertus Therme und Paracelsus Bad auf österreichischer Seite investiert. Der Druck zu investieren, wächst auch auf Berchtesgadener Seite.

Zweckverband hält an Einrichtung fest

Intern hält man an der unter als Familienbad geführten Einrichtung uneingeschränkt fest, auch langfristig gesehen. Unter den gegebenen Voraussetzungen und Corona-Maßnahmen sei man „sehr zufrieden”. Optimistisch ist man dahingehend, die geplanten Besucherzahlen für dieses Jahr einzuhalten, „soweit keine weitere Schließung angeordnet wird”.  

Keine Aussagen treffen kann man derzeit zur seit drei Jahren geplanten Attraktivierung der Therme, die 2018 angekündigt worden war, und mithilfe derer man das Ziel verfolgte, „mindestens weitere 20 Jahre auf dem Markt bestehen zu können”. Weil in der Corona-Zeit die Einnahmen des Zweckverbands stark litten, wird intern neu geplant. Klar ist: Man muss investieren, will die Watzmann Therme nicht ins Hintertreffen geraten. Nur wie, wie hoch und wann: „Konkrete Aussagen dazu können wir im Moment noch nicht treffen”, heißt es.

kp

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