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Traurige Gewissheit

Obduktion abgeschlossen: Toter Bergsteiger am Kleinen Watzmann als vermisster Urlauber (†60) identifiziert

Suche nach Vermisstem am kleinen Watzmann.
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Suche nach Vermisstem am Kleinen Watzmann.

Am Watzmannlabl bei Berchtesgaden wurde am Dienstag (4. Oktober) eine tote Person gefunden, die offenbar etwa 150 bis 200 Meter weit abgestürzt ist. Die Polizei ermittelte, ob es sich dabei um einen vermissten 60-jährigen Urlauber handeln könnte. Nun herrscht traurige Gewissheit.

Update, Donnerstag (6. Oktober), 13.24 Uhr - Traurige Gewissheit

Der vermutlich bereits am Freitag (30. September) abgestürzte, jedoch erst am Dienstag (4. Oktober) aufgefundene Bergsteiger vom Kleinen Watzmann, wurde zwischenzeitlich als der vermisst gemeldete 60-jährige Mann aus dem Bodenseekreis identifiziert. Der Mann dürfte sich im Nebel verstiegen haben und ist dann auf die Südseite zwischen Mooslahnerkopf und Kleiner Watzmann über 200 Meter abgestürzt.

Update, Mittwoch (5. Oktober), 11.17 Uhr - Pressemeldung BRK KV Berchtesgadener Land

Berchtesgaden – Vermutlich ein 60-jähriger Urlauber aus dem Bodensee-Kreis ist offensichtlich bereits am Freitag (30. September) tödlich vom Grat zwischen dem Mooslahnerkopf und dem Kleinen Watzmann geschätzte 150 bis 200 Meter tief in die steilen Südostabbrüche abgestürzt, wo ihn Bergwacht und Polizei am Dienstagnachmittag (4. Oktober) kurz nach 13 Uhr bei einem Suchflug mit dem Polizeihubschrauber „Edelweiß 3“ in rund 1.700 Metern Höhe im Bereich des Watzmannlabls entdeckten und anschließend bargen. Ein Polizeibergführer hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und aufgrund der Absturzhöhe auch zur nicht eindeutig geklärten Identität des Verstorbenen aufgenommen, die bis jetzt noch andauern.

Angehörige hatten den Mann seit Freitag nicht mehr erreicht und dann als vermisst gemeldet, woraufhin die Berchtesgadener Polizei in der Nacht von Montag auf Dienstag zunächst sein geparktes Auto in der Schönau fand und dann gegen 3 Uhr in der Früh zusammen mit der Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd eine große Vermisstensuche startete. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, anhand der geplanten Bergtour das riesige Suchgebiet am Grünstein und im Watzmann-Massiv etwas einzugrenzen, begannen dann, als sich der Nebel immer mehr auflöste, im Gelände und aus der Luft mit der Suche und fanden den 60-Jährigen schließlich gegen 13.10 Uhr per Heli, wobei ihn Bergwacht und Polizei bargen, mit der Winde aufnahmen und ins Tal flogen.

Insgesamt waren zehn ehrenamtliche Bergretter aus Berchtesgaden und Ramsau, der Such- und Lawinenhundestaffel Chiemgau und des Technikbus-Teams bis 18 Uhr teilweise den ganzen Tag über gefordert. Sie suchten die Steige, Wege und Wandfüße mit Fußtrupps und aus der Luft per Heli und Wärmebild-Drohne ab, die von Kühroint aus startete und landete.

Pressemeldung BRK KV Berchtesgadener Land

Erstmeldung, Dienstag (4. Oktober) 20.49 Uhr - Toter gefunden

Die Mitteilung im Wortlaut:

Am frühen Dienstagmorgen wurde ein 60-jähriger Urlauber aus dem Bodenseekreis der Polizeiinspektion Berchtesgaden als vermisst gemeldet. Dieser wollte im Rahmen seines Aufenthaltes am Freitag (29. September) eine Bergrundtour im Bereich des Grünstein beziehungsweise des kleinen Watzmanns gehen.

Seit Freitag konnte der 60-jährige von seinen Angehörigen nicht mehr erreicht werden. Im Rahmen der Vermisstensuche konnte das geparkte Fahrzeug in Schönau festgestellt werden. Die Suchmaßnahmen konzentrierten sich mit Kräften der Alpinen Einsatzgruppe sowie der Bergwacht Berchtesgaden auf den Bereich der vom Vermissten geplanten Bergtour.

Gegen 13.10 Uhr konnte schließlich eine tote Person auf einer Höhe von etwa 1700 Metern, im Bereich der Südostabstürze des Mooslahnerkopfes beziehungsweise dem kleinen Watzmann, dem sogenannten „Watzmannlaabl“ durch den Polizeihubschrauber „Edelweiß 3“ lokalisiert und geborgen werden.

Der Tote war rund 150 bis 200 Höhenmeter abgestürzt. Aufgrund dessen konnte bis dato nicht abschließend geklärt werden ob es sich hierbei um die vermisste Person handelt. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

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