Für die Erweiterung der Rettungswache in Berchtesgaden

Bis 17. Juni sollen 20.000 Euro her

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Berchtesgaden - Die Rettungswache der Bergwacht Berchtesgaden platzt mittlerweile aus allen Nähten und muss erweitert werden. Deshalb rief das BRK eine Spendenaktion ins Leben.

Bis zum 17. Juni müssten die Ehrenamtlichen unter dem Motto "Viele schaffen mehr!" 20.000 Euro über das Portal der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost (vrbank-obb-so.viele-schaffen-mehr.de/bwbgd) zusammenbringen – dabei geht es nach dem "Alles-Oder-Nichts-Prinzip".

Wer mit dem Online-Spenden nicht zurechtkommt, kann auch direkt mit dem richtigen Betreff Spende Bergwacht Berchtesgaden an die Bergwacht Berchtesgaden spenden. IBAN DE17710900000030019194 und BIC GENODEF1BGL.

Das Spendenprinzip

Nur wenn der Gesamtbetrag zusammenkommt, geht er an die Bergwacht, wobei die Bank noch 25 Prozent oben drauf legt, so dass 25.000 Euro zusammenkommen – bis dahin werden die Spenden auf einem Treuhandkonto der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost verwaltet. "Auch sehr kleine Spenden sind wichtig und helfen uns, das große Ziel zu erreichen", betont Bereitschaftsleiter Thomas Stöger. Auf jede Spende legt die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost dann noch 25 Prozent drauf.

Wer beim Spenden mitmacht, nimmt an der Verlosung von Bergsportartikeln teil, kann namentlich auf einer Spendertafel am Bergwachthaus verewigt werden und wird zur Einweihungsfeier des Neubaus eingeladen.

Finanzierung und Baumaßnahmen

Um den notwendigen Ausbau der Bergrettungswache finanzieren zu können, sind die Ehrenamtlichen auf Unterstützung angewiesen. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau liegen bei fast 200.000 Euro. Mit dem Finanzierungsziel von 25.000 Euro können sie einen großen Teil des noch fehlenden Betrags decken. Sämtliche Spenden werden ausschließlich für die Baumaßnahmen verwendet. 

Geplant ist ein neuer Garagenkomplex, in dem ein Teil der Fahrzeuge und Einsatzausrüstung untergebracht werden kann. Die Bergwacht Berchtesgaden zählt 40 aktive Bergretter, die 365 Tage, 24 Stunden ehrenamtlich eine jährlich steigende Anzahl von Einsätzen bewältigen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom Kehlstein über den Hohen Göll zum Jenner. Weiter geht es über den Königssee bis hin zum Steinernen Meer und zur berühmten Watzmann-Ostwand. Aufgrund des hochalpinen Geländes müssen oftmals aufwändige und anspruchsvolle Rettungen unter widrigen Bedingungen durchgeführt werden.

Doppelt so viele Einsätze wie noch vor 20 Jahren

Das Bergwachthaus der Bergwacht Berchtesgaden wurde vor 20 Jahren zum letzten Mal erweitert. Damals lagen die Einsatzzahlen bei rund 140 Einsätzen pro Jahr. Heutzutage müssen jedoch ungefähr 300 Einsätze gestemmt werden. Damit diese immer größere Herausforderung durch ehrenamtliche Bergretter bewältigt werden kann, ist eine gut ausgestattete Bergrettungswache im Tal erforderlich.

Darin werden sämtliche Fahrzeuge sowie Ausrüstung untergebracht und Schulungen durchgeführt. Zusätzlich befinden sich im vorhandenen Gebäude die Einsatzzentrale, Verwaltung, Ausbildungs- und Besprechungsräume.

"Da es sich bei der Bergrettungswache um den Dreh- und Angelpunkt der Bergwachteinsätze handelt, sind wir auf optimale Voraussetzungen in unserer Basis angewiesen. Unsere Bergrettungswache bietet mittlerweile nicht mehr ausreichend Platz, weswegen wir dringend einen Anbau benötigen", erklärt Ausbildungsleiter und Projektkoordinator Stephan Bauhofer.

Anbau dringend notwendig

„Wir, die ehrenamtlichen Bergretter der Bergwacht Berchtesgaden werden alarmiert, wenn Menschen in Not, oft sogar in Lebensgefahr sind. Bei vielen Einsätzen werden wir als Bergretter stark gefordert. Damit die Bergrettungseinsätze mit größtmöglicher Sicherheit, Sorgfalt und Qualität durchgeführt werden, muss die Rettungswache gut ausgestattet sein, da von dort aus die Bergrettungseinsätze gestartet und geleitet werden. Somit ist ein Anbau unumgänglich und dringend erforderlich. Mit Ihrer Unterstützung können Sie einen großen Beitrag zu einem erfolgreichen Einsatzgeschehen liefern“, erklärt Bereitschaftsleiter Thomas Stöger.

Pressemeldung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

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