Treffen der FDP Berchtesgadener Tal

Das Credo lautet: „Klasse statt Masse!"

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Von links: Reichenhaller Stadrat Herr Gerhard Schröter, FDP Kreisvorsitzende Frau Ingrid Porbeck und FDP Ortsvorsitzender Berchtesgadener-Tal Herr Armin Nowak.

Berchtesgaden - Die Jugend liegt der FDP und den Unternehmern besonders am Herzen. Nachfolgeregelungen und Fachkräftemangel dominierten die Gesprächsrunde bei einem Treffen.

Hoch erfreut war der FDP-Ortsvorsitzenden und 1. Stellvertreter des Kreisverbandes BGL Herrn Armin Nowak über die zahlreich erschienenen Unternehmer und Vereinsvorstände aus dem südlichen Landkreis. Unterstützt wurde er vom Bad Reichenhaller Stadtrat Herrn Gerhard Schröter und der FDP Kreisvorsitzenden Frau Ingrid Porbeck. Das ein neu indiziertes Unternehmerfrühstück, welches erstmals veranstaltet wird, so gut angenommen wird, ist nicht selbstverständlich.

Eingangs wurde von einer Gesprächsteilnehmerin die gute Arbeit des „Jugend-Förderverein Treff 5“ erläutert. Hier liegt die Chance gerade in Veranstaltungen, wie das BIT Berufsinformationstag in Berchtesgaden im Januar, die Jugendlichen frühzeitig an die Berufsmöglichkeiten heranzuführen. Einige Unternehmerfamilien haben bereits heute Probleme, die Firmennachfolge zu regeln.

Kritische Betrachtung über die Entwicklung der Jugend 

Von einem positiven Beispiel sprach ein Einzelhandelsunternehmer, der sein Geschäft bereits in der dritten Generation übernommen hat. Dies klappt aber nicht überall, weshalb man sich mehr um die heranwachsenden Jugendlichen kümmern sollte, bei denen auch das Ehrenamt (z.B. Feuerwehr oder Bayerische Rote Kreuz) frühzeitig gefördert werden soll.

Die Jugend soll sich einmischen, statt nur zuzusehen, auch politisch. Frühzeitige Eigenverantwortung soll für das Leben gefördert werden. Ein Leben in der sozialen Hängematte soll es nicht geben. Leistung muss sich wieder lohnen.

Drohender Fachkräftemangel und Nachfolgeregelungen

Schon jetzt wird überregional davon berichtet, dass die FDP als Vertreter der kleinen und mittelständischen Firmen in der Politik fehlt. Eine Unternehmerin aus dem Tourismus beklagte, dass zu wenige Jugendliche bereit sind, in kleinere Pensionen und Gaststätten zu arbeiten. Diese müssen nach und nach aufgeben und es kommen nur große Hotels mit vielen Bettenzahlen nach. Das Credo sollte aber „Klasse statt Masse“ sein, so waren sich die Anwesenden einig. Nur durch „Qualität auf allen Ebenen“ kann der südliche Landkreis gegenüber Großkonzernen und Filialisten punkten.

Zum Abschluss machte Herr Armin Nowak noch einmal deutlich, dass diese Veranstaltung, auch nach den Kommunalwahlen, monatlich in verschiedenen Cafés und Gasthäusern fortgeführt wird. Über den nächsten Termin können Sie sich in der Zeitung oder unter www.fdp-berchtesgaden.de informieren. 

Pressemitteilung FDP Berchtesgadener Tal

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