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Michael Schulte fährt zum ESC 2018 - das Netz spottet über Entscheidung

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Über 250 Teilnehmer aus sieben Alpen-und Karpatenstaaten

Teilnehmerrekord beim alpenweiten Ranger-Treffen in Berchtesgaden

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Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Berchtesgaden - Zum Auftakt seines Jubiläumsjahres „40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden“ war das Schutzgebiet rund um Watzmann und Königssee nach 2006 zum zweiten Mal Gastgeber des internationalen Ranger-Treffens „Memorial Danilo Re“. 

Neben einem wissenschaftlichen Forum sowie dem freundschaftlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern verschiedener Schutzgebiete stand auch ein sportlicher Wettkampf auf dem Programm. In den Disziplinen Skibergsteigen, Riesenslalom, Langlauf und Luftgewehrschießen traten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen in einem Teamwettbewerb gegeneinander an.

Zweiter Platz für Ranger-Team aus Berchtesgaden

Nicht zu schlagen beim 23. alpenweiten Treffen der Schutzgebiets-Mitarbeiter „Memorial Danilo Re 2018“ war das Team aus dem italienischen Nationalpark Gran Paradiso. Punktgleich auf Platz zwei lagen die Mannschaft aus dem Nationalpark Hohen Tauern Salzburg (l.) und die Ranger aus dem Nationalpark Berchtesgaden.

Titelverteidiger war dasRanger-Team aus dem Nationalpark Berchtesgaden. Im Vorjahr hatte die Mannschaft mitAlois Hohenwarter (Riesenslalom), Wolfgang Palzer (Skibergsteigen), August Schellmoser (Luftgewehrschießen) und Andreas Soyter (Langlauf) die begehrte Trophäe im österreichischen Nationalpark Gesäuse gewonnen. Auf heimischem Terrain hat es wegen der starken Konkurrenz aus anderen Schutzgebieten nicht ganz zum Sieg gereicht: Die Berchtesgadener Ranger mussten sich nach hartem Kampf dem Team aus dem Nationalpark Gran Paradiso (Italien) geschlagen geben und teilten sich mit der punktgleichen Mannschaft aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg den zweiten Platz. Das Damen-Team aus Berchtesgaden mit Brigitte Berreiter (Schießen), Monika Lenz (Riesenslalom), Katja Weisbecker (Langlauf) und Carolin Klar (Skibergsteigen) überzeugte mit Platz drei in der Damenwertung. Der Sieg bei den Rangerinnen ging an den Nationalpark Hohe Tauern Tirol vor dem italienischen Parco Regionale dell´ Adamello.

Riesenslalom, Skibergsteigen und Luftgewehrschießen

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger- Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Auch bei Einzelergebnissen zeigten die Berchtesgadener Topleistungen: Der schnellste Ranger der Alpen im Riesenslalom war wie schon in den vergangenen Jahren Alois Hohenwarter. Schnellste Dame und Tagessiegerin im Riesenslalom wurde Mariella Voglreiter aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg. Monika Lenz fuhr bei den Damen auf Platz drei. Kaum zu bremsen war auch Ranger-Urgestein Wolfgang Palzer. Im Skibergsteigen am Götschen musste sich der Ramsauer nur dem starken Franzosen Yoann Caillot aus dem Nationalpark La Vanoise geschlagen geben. Im Luftgewehrschießen präsentierte sich Brigitte Berreiter gewohnt treffsicher und eroberte Platz zwei bei den Damen. Auch die Bürgermeister der Talkessel- Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schönau am Königssee stellten mit Franz Rasp (Langlauf), Thomas Weber (Luftgewehrschießen), Richard Lenz (Skibergsteigen) und Josef Springl (Riesenslalom) eine Mannschaft und belegten Rang 13 in der Gesamtwertung. Dr. Roland Baier, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden und Generalsekretär des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (alparc), hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Wettkampfstätten in Bischofswiesen und Berchtesgaden begleitet und die Daumen gedrückt. 

Regelmäßiger, freundschaftlicher Erfahrungsaustausch 

„Neben den tollen Leistungen unserer Teams haben mich der Teamgeist aller teilnehmenden Mannschaften und der freundschaftliche Wettkampf zwischen den Nationen besonders gefreut und beeindruckt“, lobt der Nationalpark- Leiter nach Abschluss der Veranstaltung. Jochen Grab, Ranger-Leiter und Organisationschef aus Berchtesgaden ergänzt: „Die Anforderungen an den Beruf des Rangers steigen, vor allem im kommunikativen Bereich. Auch vor diesem Hintergrund ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern von Schutzgebieten im Alpenraum besonders wichtig“. 

Umgang mit Freizeitaktivitäten in Schutzgebieten

Am internationalen Wettkampf der alpinen Schutzgebiete nahmen 46 Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien, der Slowakei und der Schweiz teil – so viele wie nie zuvor. Die Wettkämpfe werdenseit 1996 jährlich in Erinnerung an den italienischen Ranger Danilo Re durchgeführt, der im Jahr 1995 im Dienst tödlich verunglückte. Neben den sportlichen Wettkämpfen stehen beim „Memorial Danilo Re“ auch ein wissenschaftliches Forum sowie derfreundschaftliche Austausch zwischen den Mitarbeitern verschiedener Schutzgebiete im Vordergrund. Das thematische Treffen stand in diesem Jahr unter dem Motto:„Der Umgang mit Freizeitaktivitäten in Schutzgebieten“. Dabei tauschten sich die Schutzgebiets- Mitarbeiter über die täglichen Herausforderungen im Umgang mit Kletterern, Wintersportlern, Campern und anderen Naturnutzern aus. In thematischen Workshops entwickelten sie außerdem Ideen und Strategien zum künftigen Management der sich ständig wandelnden Interessen von Gästen in Schutzgebieten. 2019 wird die Veranstaltung im französischen Schutzgebiet Asters - Réserves Naturelles Haute Savoie stattfinden.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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