Soleleitungssteg bis Reichenbach-Denkmal begehbar

Handarbeit im Absturzbereich geht weiter

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In ca. acht Wochen soll der Soleleitungssteg wieder komplett begehbar sein.
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Berchtesgaden - Seit September vergangenen Jahres ist der Soleleitungssteg gesperrt. Beim "Bauwerks-TÜV" wurden damals Mängel festgestellt, die nach und nach behoben werden. Ein Abschnitt konnte schon wieder freigegeben werden, aber die Arbeiten dauern noch an.

"Der erste Sanierungsabschnitt ist abgeschlossen", konnte Marktbaumeister Peter Hasenknopf auf Nachfrage von BGLand24 verkünden. "Der Weg vom Kalvarienberg bis zum Reichenbach-Denkmal ist wieder freigegeben." Allerdings müsse man am Denkmal noch umkehren.

Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt gehen unterdessen weiter. "Die Kernbohrungen sind schon erledigt", weiß Hasenknopf. Dennoch müsse noch mit einer Bauzeit von circa acht Wochen gerechnet werden, bevor der Soleleitungssteg wieder vom Kalvarienberg bis zum Doktorberg frei begehbar ist.

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"Wir haben nach dem Winter sofort losgelegt", bestätigte der Marktbaumeister. "Aber es ist Handarbeit, die da im Absturzbereich betrieben wird." Dementsprechend brauche die Sanierung des Steges einfach Zeit. Wie der Berchtesgadener Anzeiger berichtet, seien für die Tragekonstruktion 29 Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern rund eineinhalb Meter tief in den Fels gesetzt worden. 85 Stunden Arbeit seien dafür nötig gewesen. Bisher wurden 16 Tonnen Material bewegt.

Ursprünglich sollte der beliebte Wanderweg bereits im September wieder begehbar sein. Er ist entlang eines Felsen montiert und im Gestein verankert. Insgesamt investiert der Markt Berchtesgaden rund eine halbe Million Euro.

cz

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