Noch heuer fünf Hotspots

Talkessel kommt "Grundrecht WLAN" näher

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Berchtesgaden - Im Freistaat bis 2020 geplant, im südlichen Landkreis noch heuer Realität: Ein engmaschiges Netz von WLAN-Hotspots. Heimatminister Söder schaltete am Freitag einen davon frei.

Es ist nicht nur ein Verdienst des Freistaats allein: Auf Initiative der Gemeinden und privater Unternehmer existieren bereits um die 30 WLAN-Hotspots im südlichen Landkreis. Jetzt macht sich auch Markus Söders Heimatministerium daran, dieses Netz noch engmaschiger werden zu lassen. Fünf weitere Hotspots wird der Freistaat noch heuer aktivieren, um überall kostenfrei im Internet surfen zu können. Den ersten davon, am Franziskanerkloster in Berchtesgaden, schaltete Söder am Freitag frei.

"Digitalisierung ist ein Grundrecht. Wer kein schnelles Internet hat, bekommt im Tourismus keine Gäste - auch für die Wirtschaft und die medizinische Versorgung ist dies von entscheidender Bedeutung", so Söder. Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp ergänzte die Liste dabei um den Stichpunkt "Barrierefreiheit", denn auch ältere Leute oder Flüchtlinge seien auf kostenloses Internet angewiesen.

Die fünf Standorte im Talkessel

Erst am Mittwoch ließ Markus Söder WLAN-Hotspots auf Herrenchiemsee aktivieren, heute folgte das Berchtesgadener Franziskanerkloster und noch heuer sind vier weitere Standorte im Talkessel an der Reihe: die Tourist-Info an der Schönauer Seelände, die Tourist-Info am Schönauer Rathausplatz, am Busbahnhof in Berchtesgaden und an der Nationalpark-Informationsstelle an der Wimbachbrücke bei Ramsau. Weitere WLAN-Hotspots will man im kommenden Jahr verwirklichen: in der Ramsau, im Nationalpark, am Hintersee und in den Zentren von Bischofswiesen und Marktschellenberg.

Die Hotspots sind für jeden offen, die Störerhaftung liegt beim Provider, einer beauftragten Privatfirma - nicht beim Freistaat oder den Kommunen. Das Datenvolumen wird auf 500 MB pro Nutzer und Tag begrenzt. Beim Wechsel zwischen den fünf Hotspots des Freistaates wird kein neues Einloggen notwendig sein. "Mit den verschiedenen, schon bestehenden Hotspots haben wir jetzt an jedem Punkt der Berchtesgadener Fußgängerzone WLAN", so Bürgermeister Rasp stolz.

xe

Rubriklistenbild: © xe

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