Mikroplastik in Alpenseen

Schülerin (18) aus Berchtesgaden geehrt: Jungforscherin Bayern 2021

Lisa S.(18) machte mit bei Jugend forscht Bayern 2021
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Lisa S.(18) machte mit bei Jugend forscht Bayern 2021

Erstmals in der Geschichte von Jugend forscht Bayern fand die gesamte Veranstaltung, sowie am Freitagnachmittag die Siegerehrung, digital statt. Zum Abschluss von drei spannenden virtuellen Wettbewerbstagen, wurden die Gewinner von Jugend forscht Bayern 2021 geehrt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Berchtesgaden/Vilsbiburg – Die Jugendlichen waren dafür live zu einer feierlichen virtuellen Siegerehrung zugeschaltet, durch die der Moderator Willi Weitzel führte. 

Anna Stolz, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, war persönlich zugeschaltet, um die Leistung der Nachwuchswissenschaftler zu ehren: „Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Die herausragenden Beiträge zeigen: Naturwissenschaften faszinieren unsere jungen Menschen. Ich bin sehr beeindruckt, wie kreativ und innovativ die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen umgesetzt haben.“

Anna Stolz lobte zudem die naturwissenschaftliche Expertise und das breite Fachwissen der Schülerinnen und Schüler: „Interessen und Begabungen im Bereich von Naturwissenschaften und Technik zu fördern, ist eine zentrale Aufgabe der  Schulen. ,Jugend forscht‘ leistet hier einen wertvollen Beitrag. Beim Wettbewerb setzen sich die Schüler nicht nur intensiv mit Themen aus Natur, Technik und Gesellschaft auseinander, sie erwerben dabei auch wertvolle Kompetenzen, die im späteren  Berufsleben von großer Bedeutung sind: Kreativität, Leistungsbereitschaft und  Kommunikationsvermögen.“ 

Anna Stolz dankte auch den Lehrkräften: „Den naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu fordern und zu fördern ist eine Zukunftsinvestition. Für die Lösung der großen Zukunftsfragen brauchen wir originelle Ideen und kreative Köpfe. Deshalb kommt der MINT-Förderung eine große Bedeutung zu. Mein Dank gilt insbesondere den Lehrkräften, die ihre Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb motiviert und bei kniffeligen Fragestellungen unterstützt haben.“

Erstmals rein virtuell

Jugend forscht Bayern fand 2021 erstmals überhaupt rein virtuell statt. Sowohl Teilnehmer als auch Juroren waren via Videokonferenz miteinander verbunden. Alle Teilnehmer haben ihr jeweiliges Projekt der Jury ihres Fachbereichs live vor der Kamera präsentiert und dabei die Details erklärt. „Wir haben in diesem Jahr wieder hervorragende Projekte gesehen. Die Jugendlichen haben auch virtuell durchweg mit ihrem naturwissenschaftlichen Können überzeugt“, bilanziert Dr. Monika Christl, Landeswettbewerbsleiterin von Jugend forscht Bayern.  

Der Austausch der Teilnehmer untereinander kam ebenfalls nicht zu kurz. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich jederzeit virtuell zu vernetzen. „DRÄXLMAIER hat als Patenunternehmen auf eine attraktive virtuelle Wettbewerbsplattform gesetzt, um dies  möglich zu machen“, betont Dr. Christl. 

Den Teilnehmern hat das Landesfinale in diesem digitalen Format sehr großen Spaß gemacht. „Ich konnte mich über Video oder im Chat mit den anderen unterhalten. Es war sehr spannend zu erfahren, wie die anderen ihre Projekte umgesetzt haben“, so Britt Besch. Auch Willi Weitzel, unter anderem bekannt aus der Fernsehsendung „Willi wills wissen“, der als Moderator durch die Siegerehrung führte, zieht ein rundum positives Fazit. „Ich bin immer noch überwältigt von der Vielfalt und Qualität der Beiträge. Am schönsten fand ich die Freude in den Gesichtern der Gewinner, als sie für ihre  aufwändigen Projekte ausgezeichnet wurden“, so der Moderator.

Schülerin aus Berchtesgaden mit dabei

Auch Lisa Schreyer vom CJD Christopherusschulen Berchtesgaden hat mit ihrem Projekt teilgenommen und gehört nun zu den besten Jungforschern Bayerns.

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften 

Projekt: Mikroplastik in Alpenseen – Detektion mittels Nilrot-Färbung 

Lisa Schreyer (18) 

CJD Christophorusschulen Berchtesgaden 

Mikroplastik und daraus resultierende Probleme für Umwelt und Gesundheit rücken immer mehr ins Bewusstsein. Lisa Schreyer von den Christophorusschulen Berchtesgaden möchte mit ihrem Projekt verdeutlichen, wie groß die Problematik tatsächlich ist. Sie hat deshalb das Mikroplastikvorkommen in Alpenseen ermittelt – und dabei bewusst ein einfaches, kostengünstiges und zugleich zuverlässiges Verfahren eingesetzt.

„Nach vielen  Testreihen erwies sich dabei eine Färbung mit dem Fluoreszenzfarbstoff Nilrot am sinnvollsten, wobei die dadurch leuchtenden Plastikpartikel von anderen Bestandteilen einer Probe unterschieden werden können“, erklärt die Schülerin. Mit Hilfe von Polyester Farbstoffen gelang es Lisa darüber hinaus, verschiedene Plastiksorten zu unterscheiden.  Dies hilft dabei, den Ursprung des Plastiks zu ermitteln. 

Das Faszinierende an Jugend forscht ist für Lisa „andere junge, motivierte, wissensbegierige, teilweise sogar gleichgesinnte Menschen kennenzulernen und  möglicherweise Bekanntschaften fürs Leben zu knüpfen“. Besonders wertvoll sei für sie das Feedback der Juroren. „Was ich aber auch mitnehmen werde, ist die wunderbare  Stimmung bei Jugend-forscht: voller Kreativität, Tatendrang, Begeisterung.“ 

Pressemitteilung DRÄXLMAIER Group

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