Großer Rettungseinsatz am Kehlstein

Schlittenfahrer aus Kreis Altötting landet im Krankenhaus

Rettungshubschrauber Christopher 14 Kehlsteineinsatz
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Rettungseinsatz am Kehlstein.

Für einen 36-jährigen Rodler endete der Sonntagsausflug am Kehlstein bei Berchtesgaden schließlich schwer verletzt im Krankenhaus. Die Einsatzkräfte mussten den Verunfallten noch vor Ort versorgen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut.

Berchtesgaden - Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden und des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Sonntagnachmittag, 28. Februar, einen 36-jährigen Rodler aus dem Landkreis Altötting von der Nordostseite des Kehlsteins (Berchtesgadener Alpen) gerettet, der sich bei der Abfahrt über die Dalsenwinkelstraße im unteren Abschnitt der Strecke das Bein gebrochen hatte.

Als kurz nach 13 Uhr der Notruf der Ersthelfer eingegangen war, schickte die Leitstelle Traunstein zunächst die Bergwacht Berchtesgaden los, die mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) und dem Rettungsfahrzeug zur Unfallstelle fuhr und den Patienten versorgte. Aufgrund der starken Schmerzen forderten die Bergretter dann einen Notarzt und einen Heli zum schonenden Abtransport nach. „Christoph 14“ setzte seinen Arzt mit der Rettungswinde an der Unfallstelle im Bergwald ab, landete am Kempinski-Hotel, holte dann den Patienten im Luftrettungssack zusammen mit dem Arzt per Winde wieder ab und flog ihn direkt zum Klinikum Traunstein. Die Bergwacht war gute zwei Stunden im Einsatz.

Verirrter Tourengeher gerettet

Bereits am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr brauchte ein im Nebel verirrter Skitourengeher auf den Hohen Rossfeldern Hilfe. Die Bergwacht Freilassing war gerade auf der Seeleinsee-Diensthütte, rückte nach Rücksprache mit dem Berchtesgadener Einsatzleiter aus, fand den in Bergnot Geratenen mit Hilfe der von ihm übermittelten Koordinaten, brachte ihn auf die Route zurück, wobei er dann selbständig abfahren konnte.

Pressemitteilung BRK BGL

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