Start eines neuen Forschungsprojekts im Nationalpark Berchtesgaden

Quellen in den bayerischen Nationalparken als Zeiger des Klimawandels

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Im Bild von links: Linda Seifert (Nationalpark Bayerischer Wald), Reinhard Gerecke (Universität Tübingen), Dr. Gabriele Leonhard und Annette Lotz (Nationalpark Berchtesgaden), Jérôme Meriniére (Zoologische Staatssammlung München) sowie Ralf Hotzy (Landesbund für Vogelschutz).

Berchtesgaden - Im Nationalpark Berchtesgaden startete kürzlich ein neues Forschungsprojekt zum Thema „Quellen“. Ziel des Vorhabens ist es, eine Art „genetische Sammlung“ für ganz Bayern in Form einer Referenzdatenbank zu erstellen.

Außerdem soll ein Leitfaden zur Früherkennung von Effekten des Klimawandels entwickelt werden. Dazu ermitteln und inventarisieren Forscher in den kommenden drei Jahren typische Tier- und Pflanzenarten in den Quellen des Schutzgebiets.

Im Nationalpark Berchtesgaden sind derzeit 142 Quellen in verschiedenen Höhenstufen bekannt. Bereits seit dem Jahr 1995 beobachtet und erforscht der Nationalpark diese Quellen, rund 50 Forscher aus sieben Ländern liefern regelmäßig Forschungsdaten an das Schutzgebiet.

Bis heute wurden knapp 850 Arten in den Quellen nachgewiesen, weitere sollen folgen. Zum Auftakt des Projektes trafen sich die Bearbeiter im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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