Rekordjahr für die Dokumentation Obersalzberg

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Berchtesgaden - 170.701 Besucher wollten letztes Jahr die Ausstellung über Hitlers zweiten Regierungssitz sehen. Nun soll die Ausstellung neu konzipiert werden.

Die Dokumentation Obersalzberg bei Berchtesgaden hat einen neuen Besucherrekord erzielt: 170.701 Besucherinnen und Besucher interessierten sich im vergangenen Jahr für die Dauerausstellung des Instituts für Zeitgeschichte über die Geschichte des früheren „Führer-Sperrgebiets“ und der nationalsozialistischen Diktatur. Das ist der zweithöchste Wert seit Eröffnung der Dokumentation im Jahr 1999. Noch nie sind darüber hinaus in einem einzigen Monat so viele Menschen in die Ausstellung geströmt wie im August des vergangenen Jahres: Mit 31.090 Besucherinnen und Besuchern markiert dieser Monat bislang den Spitzenwert während des 15-jährigen Bestehens der Dokumentation Obersalzberg.

Aufgrund des anhaltend hohen Publikumszuspruchs soll der Bau auf dem Obersalzberg deshalb auch erweitert und die Ausstellung neu konzipiert werden. Die Staatsregierung hat dafür bereits 17 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Als Baubeginn ist 2016 geplant.

Pressemeldung des Instituts für Zeitgeschichte

Rubriklistenbild: © Dokumentation Obersalzberg

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