Verschnaufpause erst durch Regen

Berchtesgadener Bergretter massiv gefordert

Berchtesgadener Land - Die Regentage haben der Bergwacht vergangene Woche eine kleine Verschnaufpause verschafft, dennoch war ab Donnerstag wieder viel zu tun, wobei vor allem die Ramsauer und Berchtesgadener Bergretter gefordert waren.

Am Donnerstag musste die Bergwacht Ramsau gegen 12 Uhr für einen Krankentransport zum Wimbachschloss ausrücken. Gegen 17.50 Uhr ging ein Notruf für die Reichenhaller Bergwacht vom Lenzenkaser auf der Reiter Alpe ein, wo ein Verletzter ärztlich versorgt und abtransportiert werden musste. Am Freitag gegen 20.30 Uhr wurde per Notruf ein vermeintlicher Brand im Lattengebirge gemeldet, der sich dann als optische Täuschung durch den Sonnenuntergang in Kombination mit aufsteigendem Nebel herausstellte.

Rettungseinsätze per Hubschrauber

Am Samstag gegen 11 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden auf den Wanderweg zur Klingeralm am Grünstein ausrücken, wo sich ein 64-jähriger Urlauber aus Baden-Württemberg schwer am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Bergretter versorgten den Mann zusammen mit dem nachgeforderten Berchtesgadener Notarzt, brachten ihn zum Jodlerweg an der Rodelbahn, wo ihn der Landrettungsdienst übernahm und dann in die Kreisklinik Berchtesgaden einlieferte. 

Kurz nach 15 Uhr ging ein Notruf für die Bergwacht Ramsau und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ wegen einer Knieverletzung im Sittersbachtal ein, wo ein 63-jähriger Reichenhaller rund 150 Meter unterhalb der Baumgrenze abgerutscht war. Der Mann wurde per Hubschrauber ins Tal nach Ramsau geflogen und dann vom Landrettungsdienst in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. 

Gegen 19.15 Uhr mussten die Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ einen erschöpften und intern Erkrankten 19-jährigen Bischofswiesener vom Steig zwischen Watzmannlabl und Kühroint holen und ins Tal fliegen. Der junge Mann wurde am Tallandeplatz in Ramsau an den Landrettungsdienst übergeben und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.

Wanderer von Wespe gestochen

Am Sonntag kurz nach 16.30 Uhr wurden die Bergwacht Ramsau und der Rettungshubschrauber zur Mitterkaseralm am Watzmann gerufen, wo eine Wespe einen Wanderer in den Hals gestochen hatte, der notärztlich versorgt und dann per Hubschrauber abtransportiert wurde. 

Gegen 18.40 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden erneut zum Hohen Brett ausrücken und zwei Bergsteiger suchen und abtransportieren, die sich verstiegen hatten und erschöpft auf Hilfe warteten. Gegen 23.50 Uhr ging dann noch ein Notruf für die Reichenhaller Bergwacht wegen Lichtquellen am Fuderheuberg ein. 

Am Montag gegen 11 Uhr wurde die Bergwacht Berchtesgaden wegen eines rund fünf Meter tief in ein Schneebrett eingebrochenen Hundes alarmiert, der aber noch vor Ausrücken selbst befreit werden konnte. Die Bergretter wurden daraufhin direkt zu einem schweren Verkehrsunfall am Roßfeld gerufen, wo ein Motorradfahrer in ein Bachbett abgestürzt war.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

Rubriklistenbild: © Bayerisches Rotes Kreuz

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