170.000 Euro für Projekt "Protect Alps"

Einzigartige Insekten sollen in Berchtesgaden gerettet werden

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Im Haus der Berge wurde nun das Forschungsprojekt "protectALPS" vorgestellt.

Berchtesgaden - "Protect Alps" ist ein Forschungsprojekt des Bayerischen Umweltministeriums, welches mit EU-Fördergeldern unterstützt wird. Ziel ist es den Artenrückgang von Insekten zu stoppen. 

Im Haus der Berge wurde nun ein neues, über drei Jahre dauerndes, grenzüberschreitendes EU-Interreg-Forschungsprojekt vorgestellt, das sich mit Schadstoffen und deren Einfluss auf die Insektenwelt befasst und vom Bayerischen Umweltministerium mitgetragen wird. "Protect Alps" soll dabei helfen, dass der Rückgang der Insekten im Alpenraum eingebremst wird.

Denn der Artenrückgang ist immens. Bislang ist nicht geklärt, wie man diesem entgegentreten kann. Wissenschaftler sollen daher herausfinden, wie hoch der Einfluss von Schadstoffen im bayerisch-österreichischen Alpenraum und deren Auswirkungen auf Insektenarten sind. Das Projekt wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt, der Universität Innsbruck, dem Sonnblick Observatorium im Land Salzburg sowie der Forschungsstation Schnefernerhaus ins Leben gerufen. 

Für die kommenden drei Jahre stehen 170.000 Euro zur Verfügung, wobei rund drei Viertel der Gelder aus einem EU-Fördertopf stammen. Die Daten sollen unter anderem von den beteiligten Partnern gewonnen werden und nach drei Jahren ausgewertet werden.

fpk

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