Die Dokumentation Obersalzberg lädt zum Filmgespräch am Freitag, 7. April ins Kongresshaus Berchtesgaden ein

Hitler und die Kinder vom Obersalzberg

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Berchtesgaden - Der Dokumentarfilm „Hitler und die Kinder vom Obersalzberg“ steht am Freitag, 7. April auf dem Programm der Obersalzberger Filmgespräche.

Das Team der Dokumentation Obersalzberg zeigt den Film im Kino im Kongresshaus Berchtesgaden und bietet im Anschluss ein Gespräch mit Filmemachern und Mitwirkenden an.

Regisseur Robert Altenburger hat in diesem Dokumentarfilm, der vom österreichischen Sender ORF und dem Bayerischen Rundfunk produziert wurde, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus der Region vor die Kamera geholt.

Sie alle hatten als Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in der Nähe des Obersalzbergs gelebt, als Hitler dort auf dem Berghof residierte.

Heute, Jahrzehnte später, berichten sie über die für sie sorgenfreien Jahre am Obersalzberg und ihre Erinnerungen an Adolf Hitler, für den Eltern oder Verwandte arbeiteten, während dieser am Berghof über einige der größten NS-Verbrechen entschied: die massenhafte Ermordung behinderter Menschen, den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, die Liquidierung der jüdischen Ghettos.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde den „Kindern vom Obersalzberg“ die Parallelität von Idylle und Schrecken bald deutlich vor Augen gehalten.

Im Anschluss an den Film diskutieren auf dem Podium Andreas Bönte (Stv. Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks), Robert Altenburger (Regisseur), Sonja-Maria Herzl-Förster (Institut für Zeitgeschichte/Dokumentation Obersalzberg) und Gerhard Bartels (Zeitzeuge).

Die Moderation übernimmt Anna Ullrich (Institut für Zeitgeschichte). Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Kino im Kongresshaus Berchtesgaden, Maximilianstraße 9, 83471 Berchtesgaden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Pressemitteilung Institut für Zeitgeschichte München - Berlin

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