Zum Schutz der biologischen Vielfalt

Neues Projekt in Berchtesgaden zum Erhalt von Biotopen in den Alpen

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Tagung

Berchtesgaden - Zum Schutz der biologischen Vielfalt in den Alpen haben sich 15 Organisationen aus sechs Alpenländern das Ziel gesetzt, den Verbund von Biotopen grenzüberschreitend zu verbessern.

Die Alpen stehen vor großen Herausforderungen: Wachsender Verkehr und fortschreitende Erschließung sowie zunehmende Freizeitnutzungen und die Folgen des Klimawandels setzen dieses einzigartige Ökosystem unter Druck. 

Vor diesem Hintergrund kommt dem Schutz von Arten und Lebensräumen, dem Erhalt der biologischen und genetischen Vielfalt sowie einem fachlicher Austausch von Naturschutz-Akteuren verschiedener Länder eine große Bedeutung zu. 

Alpbionet 2030

Im neuen, alpenweiten Projekt „ALPBIONET 2030“ haben sich 15 Organisationen aus sechs Alpenländern das Ziel gesetzt, den Verbund von Biotopen grenzüberschreitend zu verbessern. Unter Leitung des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (ALPARC) erarbeiteten kürzlich Experten aus Deutschland, Österreich, Italien, und Slowenien im Nationalpark Berchtesgaden gemeinschaftlich

Lösungen für Konflikte durch menschliche Nutzungen in der Natur. 

Vorrangig wurden beim Workshop im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ die Themen "Mountainbike/E-Bike- Sport“ sowie "Jagd“ diskutiert. 

Organisiert wurde der Workshop von der Nationalparkverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und dem Bozener Forschungsinstitut EURAC. Das Projekt läuft noch bis 2019 und ist Teil des „Ökoplans Alpen 2020“ des Bayerischen Umweltministeriums.

Pressebericht: Nationalpark Berchtesgaden

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