Soll Borkenkäferbefall in Berchtesgaden eindämmen helfen

Unterstützung aus dem All für den Nationalpark

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Von Links: Dr. Matthias Baron, Annette Lotz, Fabian Enßle und Bernd Becker

Berchtesgaden - Mithilfe moderner Satellitenbilder sollen die vom Borkenkäfer befallenen Fichten im Nationalpark gefunden werden. Das Projekt mit dem Namen "FAMOS" wird von der ESA finanziert:

Können moderne Satellitenbilder der neuen Sentinel-Generation die Suche nach vom Borkenkäfer befallenen Fichten im Nationalpark Berchtesgaden erleichtern? Um diese Frage zu beantworten, stellt sich der Nationalpark in Kooperation mit der Gesellschaft für angewandte Fernerkundung (GAF) als Referenzgebiet zur Verfügung, um neue Möglichkeiten der Waldbeobachtung zu testen. 


Das Projekt mit dem Namen FAMOS (Forest Application Monitoring System) läuft unter der Leitung von GAF-Ingenieur Dr. Matthias Baron und Projektmitarbeiter Fabian Enßle über zweieinhalb Jahre und endet im Mai 2019. Finanziert wird es von der European Space Agency (ESA). Die Satellitenbilder stehen in kurzen Zeitintervallen und weitgehend kostenfrei zur Verfügung. 

„Die Ergebnisse des Projekts sollen einen wichtigen Beitrag zur teilautomatisierten Erfassung des Waldzustandes liefern, auch im Falle von Windwürfen“, erklärt Annette Lotz, Leiterin des Sachgebiets Forschung des Nationalparks. Nationalpark-Mitarbeiter Bernd Becker liefert Standortdaten zum Käferbäumen an die GAF, die in das Projekt einfließen.

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden

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