Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Kinderparadies“ - Das sind die Details

Mini-Zug, Karussel und Streichelzoo: Berchtesgadener Advent geht runderneuert an den Start

Nicht zu übersehen: Der Eingang in den Markt zum Berchtesgadener Advent.
+
Nicht zu übersehen: Der Eingang in den Markt zum Berchtesgadener Advent.

Der Berchtesgadener Advent soll nach einem Jahr Pause runderneuert an den Start gehen. Von Donnerstag, 25. November, bis Freitag, 31. Dezember, wird mit einem einzigen Tag Pause durchgehend geöffnet sein.

Berchtesgaden - „Dieses Jahr wird es einen eigenen Kinderadvent geben”, sagt Kathrin Staudinger aus dem Organisationsteam des Berchtesgadener Advents. Im Kurgarten sollen junge Besucher Mini-Zug und Karussell fahren können und im Streichelzoo jede Menge Tiere erleben.  

Rund 50 Adventsstände werden im Markt von Berchtesgaden aufgebaut sein. „Wir haben unsere Hütten restauriert, für den Kurgarten sind neue dazugekommen.” Corona geschuldet wird es in diesem Jahr keine offizielle Eröffnungsfeier geben, sagt Kathrin Staudinger, man wolle Gruppenbildungen bewusst vermeiden.

„Kinderparadies“ als zusätzliches Highlight

Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen dieses Jahr die Familien: Mit dem Kinderadvent haben die Veranstalter ein zusätzliches Highlight geschaffen, ein „Kinderparadies”, das es in dieser Form noch nicht gab: Mini-Shetland-Ponys, Esel, Enten, Hasen, Ziegen - der Mini-Zoo bietet Gelegenheit zum ausführlichen Streicheln der Tiere. Hühner- und Ponystall haben die Verantwortlichen neu bauen lassen. „Wir wollen erst mal klein anfangen”, sagt Kathrin Staudinger. Der Kurpark wird zur Hälfte belegt sein, die Blumenbeete werden dafür überbaut: Zum ersten Mal wird es ein Karussell geben, zudem einen Zug, mit dem junge Besucher mitfahren dürfen. Die Veranstalter haben alle Kindergartenkinder im Umkreis eingeladen, einmal mitfahren zu dürfen. 

Für Verpflegung ist gesorgt

Die Pergola im Kurgarten soll in weihnachtlichem Gewand erstrahlen. Neu ist dort auch der Wunschbaum, an den Kinder Karten mit gemalten oder geschriebenen Wünschen hängen. Wer den Kinderwunsch anonym erfüllen möchte, wird vor Ort darüber informiert, wie dies funktioniert. „Ich bin gespannt, wie unser Kinderadvent angenommen wird”, sagt Kathrin Staudinger und freut sich. 

In einer frisch restaurierten Kutsche dürfen sich Familien fotografieren lassen, zudem wird im Kurpark auch reichlich Verpflegung angeboten. Nachtwächterin Anna Glossner wird den jungen Besuchern an jedem Dienstag und Mittwoch Sagen und Geschichten rund um Berchtesgaden vortragen, auch der Kasperl wird Auftritte auf der Bühne haben.

Einzigartige „Berchtesgadener War‘“

Weiterhin einzigartig am Berchtesgadener Advent bleibt das traditionelle Holzspielzeug der Berchtesgadener War’, das im Großformat verteilt im Markt stehen wird und auch im Miniaturformat erhältlich ist: Hühnersteige, Leiterwagerl, Trompeten und Schubkarren sowie das Arschpfeifenrössl - ein buntes Holzpferd mit einer Pfeife statt eines Schweifs - hängen ebenfalls an etlichen Christbäumen zuhause im Berchtesgadener Talkessel.

Beim Berchtesgadener Advent wird es dieses Jahr erneut eine Weihnachtsbäckerei geben, eine Kindermalwerkstatt, zudem begrüßen die Weihnachtsschützen in der letzten Adventswoche das Christkind täglich um 15 Uhr mit Salutschüssen, am Samstag und Sonntag ertönen um 14.20 Uhr die Turmbläser vom Glockenturm der Stiftskirche. 

Christbaumlabyrinth mit 350 Fichten

Beim Christbaumlabyrinth mit 350 Fichten können kleine und große Besucher den Weihnachtszauberwald am Schlossplatz erkunden, der sich seit Jahren bewährt hat und einer der Höhepunkte des Berchtesgadener Advents ist. 

Das Weihnachtslabyrinth aus 350 Fichten findet seit Jahren großen Anklang.

Geführte Touren werden mittwochs um 15.30 Uhr entlang des Emmaus-Rundweges stattfinden, der mit über 80 Holzlaternen geschmückt sein wird. In der Abenddämmerung hüllen diese die Umgebung in atmosphärisches Licht. Darüber hinaus sollen Besucher an historischen Marktspaziergängen teilnehmen können, die von Montag bis Freitag um 11 Uhr angeboten werden. 

Man setzt auf regionale Ware

In den rund 50 Adventshütten setzen die Betreiber auf regionale Waren: Von der neuen Knödelwerkstatt, über einen heimischen Zirben-Drechsler bis hin zum Honigstandl erwarten Besucher jede Menge weiterer handwerkliche Waren, zudem Speis’ und Trank in Hülle und Fülle, verrät Kathrin Staudinger. Wer eine romantische Fahrt in der Pferdekutsche plant, kann dies täglich von 14 bis 17 Uhr tun. In gemächlichem Tempo geht es dann durch den weihnachtlich geschmückten Markt, eingepackt in Decken. „Wir hoffen, dass wir trotz Corona zahlreiche Gäste ansprechen, und tun alles dafür, dass unsere Besucher einen schönen Tag haben”, sagt Staudinger. Der Berchtesgadener Advent orientiert sich am geltenden Hygienekonzept, das von der Bayerischen Staatsregierung vorgegeben wird. 

Geöffnet ist von Donnerstag, 25. November, bis einschließlich Freitag, 31. Dezember. Geschlossen bleibt der Berchtesgadener Advent nur am Samstag, 25. Dezember. Die Öffnungszeiten bis 23. Dezember sind wochentags von 12 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Ab 26. bis 30. Dezember wird der Betrieb von 12 bis 18 Uhr laufen, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. An Heiligabend und an Silvester gelten reduzierte Öffnungszeiten von 10 bis 15 Uhr. 

kp

Kommentare