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Flächenmanagementverfahren eingeleitet

Mietvertrag der Villa Schön endet: Nationalpark Berchtesgaden sucht Immobilie

Ende 2022 endet der Mietvertrag in der Villa Schön: Der Nationalpark hat die Immobilien Freistaat Bayern beauftragt, Unterbringungsmöglichkeiten zu suchen.
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Ende 2022 endet der Mietvertrag in der Villa Schön: Der Nationalpark hat die Immobilien Freistaat Bayern beauftragt, Unterbringungsmöglichkeiten zu suchen.

Die Verwaltung des Nationalparks Berchtesgaden sucht nach geeigneten räumlichen Unterbringungsmöglichkeiten für Mitarbeiter. Die Verantwortlichen seien mit der Bitte um Suche an die Immobilien Freistaat Bayern herangetreten, wie eine Sprecherin des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr bestätigt. Nun wurde ein Flächenmanagementverfahren eingeleitet, um alle Optionen zu prüfen. Auch der Erwerb der Villa Schön in Berchtesgaden, in der der Nationalpark derzeit Mieter ist, ist nicht ausgeschlossen.

Berchtesgaden – Die Immobilien Freistaat Bayern führt im Rahmen ihrer Tätigkeit ein Flächenmanagementverfahren durch, „um für staatliche Nutzer bei räumlichem Bedarf geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu beschaffen”, teilt die Sprecherin mit. Dabei werde das Verfahren ergebnisoffen geführt, so dass die für den Freistaat wirtschaftlichste Lösung gefunden werden soll.

Der Nationalpark Berchtesgaden hatte für den weiteren langfristigen Bedarf einen Flächenbedarfsplan erstellt. Seit einigen Monaten nutzen Angestellte des Nationalparks die sogenannte Villa Schön – in Sichtweite zum Nationalparkzentrum „Haus der Berge”. Das Gebäude stand bereits kurz vor dem Abriss, bis nach einer Klage der Verfassungsgerichtshof dem Gelände Außenbereichsstatus zuwies. Das geplante Bauprojekt wurde daraufhin auf Eis gelegt.

Platz für Laborräume und Unterbringungsmöglichkeiten

Der Nationalpark kam als Mieter zum Zug. Nun bietet sich hier Platz für Laborräume und Unterbringungsmöglichkeiten für bis zu 15 Praktikanten und Gastwissenschaftler des Nationalparks. Mit der Immobilie in exponierter Lage zeigt man sich zufrieden. „Der laufende Mietvertrag endet Ende 2022”, teilt die Pressesprecherin des Nationalparks mit. Was danach geschieht? Fraglich.

„Eine Festlegung vorab zugunsten eines Objektes findet nicht statt”, teilt eine Ministeriumssprecherin mit. Vielmehr sollen „alle Möglichkeiten der Bedarfsdeckung ermittelt und auf ihre Eignung hin geprüft werden”. Ob staatseigene Immobilie, Anmietung oder Ankauf – diesbezüglich seien alle Optionen offen.

Keine näheren Informationen erteilt

Innerhalb eines Flächenmanagementverfahrens würden zu prüfende Optionen „stets vertraulich behandelt, um eine Vorfestlegung zu verhindern”. Nähere Auskünfte über die Möglichkeit der Unterbringung der Nationalparkverwaltung auf dem Gelände in Berchtesgaden könnten daher momentan nicht erteilt werden – aufgrund des aktuell laufenden Verfahrens.

Villa steht nicht unter Denkmalschutz

Die Villa Schön ist ein zweigeschossiger Landhausbau. Mehrere tausend Quadratmeter Grund gehören zum Anwesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die US-Armee das Landhaus. Anschließend diente das Gebäude als Ärztehaus. Dass die Villa unter Denkmalschutz steht, hatte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege verneint. Das Gebäude sei zu häufig baulich verändert worden.

kp

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