FDP Berchtesgadener Tal

Martin Zeil besucht die Insula in Bischofswiesen

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v.l.n.r. Reichenhaller Stadrat Gerhard Schroeter, FDP Kreisvorsitzende Ingrid Porbeck, StMin a.D. Martin Zeil, Gemeinderatskandidat Armin Nowak und Insulaleiter Rolf Hopmann

Berchtesgaden - Der FDP-Ortsvorsitzende Armin Nowak organisierte den Besuch des ehemaligen Staatsministers und stellvertretenden Ministerpräsident Martin Zeil in der Lebenswelt Insula.

Der FDP-Ortsvorsitzende und Spitzenkandidat für Bischofswiesen, Armin Nowak organisierte den Besuch des ehemaligen Staatsministers und stellvertretenden Ministerpräsident Martin Zeil in der Lebenswelt Insula. Er betonte, auch wenn die FDP nicht mehr im Bund und in Bayern vertreten ist, so sind wir in Europa sowie im Kreistag BGL stark und künftig wohl auch in Bischofswiesen. Daher ist es ein Anliegen, in der Region präsent zu sein, um den Neuaufbau der FDP von untern voran zu treiben.

Der Leiter der Insula Herr Rolf Hopmann berichtete über die Einrichtung mit 255 Mitarbeitern. Da es sich in erster Linie um einen Dienst an Menschen und nicht an Maschinen handelt, ist die umfangreiche Dokumentation, die gesetzlich notwendig ist, für den Betriebsablauf sehr lähmend. 45 bis 50 % der zur Verfügung stehenden Zeit ist für diese Bürokratie notwendig, diese Zeit fehlt dann für die Heimbewohner.

Eine vernünftige Pflegereform, weg von der reinen Minutenzeit, wäre notwendig, die aber von der Bundesregierung nicht angegangen wird. Auch über den Pflege-TÜV äußerte sich Herr Hopmann kritisch, da es zwischen 1,1 und 1,3 keinen großen Unterschied gibt und wenn man die Kriterien betrachtet, diese 0,1 bis 0,2 Stufen nicht pflegerelevant sind. Einen Fachkräftemangel gibt es noch nicht, da die künftigen Mitarbeiter im Hause selbst fortgebildet werden. Der demografische Wandel, der auch im Berchtesgadener Land stattfinde, ist zu berücksichtigen. Die Gemeinden im inneren Talkessel sind auch hier gefordert, aktiv zu werden und auch ein Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen. 

Zuletzt wurde noch die schlechte Busverbindung des RVO angesprochen. Hier schlug Armin Nowak vor, ein ähnliches Konzept, wie beim „Nachtschwärmer“ durchzuführen, d.h. es sollen kleinere Busse und ggf. auch Sammeltaxis angeboten werden, um die Mobilität der Heimbewohner zu erhöhen.

Pressemitteilung FDP Berchtesgadener Tal

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