Mehr Attraktivität für Kongresshaus:

Kongresshaus für 6,5 Millionen Euro

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Besuch im Kurhaus

Berchtesgaden - Freie Wähler Berchtesgaden und Berchtesgadener Bürgergruppe besuchen das Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden. Die Umbaumaßnahmen sind umfangreich und teuer.

Zu einem gemeinsamen Termin kamen kürzlich die Freien Wähler Berchtesgaden und die Berchtesgadener Bürgergruppe zusammen. Beide Gruppierungen statteten Gemeinderat Josef Wenig einen Besuch an seiner Arbeitsstätte, dem Kongresshaus Berchtesgaden, ab. Wenig erklärte den Besuchern die geplanten Umbaumaßnahmen. Nach über vier Jahrzehnten ist das Kongresshaus in Berchtesgaden in die Jahre gekommen.

Da die, durch einen externen Berater, anfängliche Planung auf über 25 Millionen Euro gekommen wäre, diese aber trotz Zuschüssen der Regierung von Verbandsseite nicht finanzierbar ist, wurde eine Alternativlösung erarbeitet. Die neue Maßnahme bewegt sich in einem Kostenvolumen von circa 6,5 Millionen Euro – Zuschüsse von knapp 50 Prozent kommen von der Regierung von Oberbayern. Letztes Jahr musste der Umbau verschoben werden, aber heuer soll am 8. Juni begonnen werden.

Kritische Punkte im Bestand sind die zu langen Zuwegungen, die weitläufige Entfernung der Veranstaltungssäle und die fehlende Barrierefreiheit. Genau hier soll angepackt werden. Die Verbindungshalle zwischen Touristinfo und Großer Saal wird modernisiert und vom ganzen entkoppelt, dass diese abgeschlossen bzw. separat vermietet werden kann. Der Große Saal erhält einen Zugang über den Kurgarten, durch eine an der Verbindungshalle parallel verlaufende Pergola. Die Abendkasse wird vor dem großen Saal situiert. Die große Treppenanlage im Foyer wird aus Brandschutzgründen geschlossen. Ein Personenaufzug, der an die Tiefgarage anschließt, verbindet dann das erste Untergeschoß mit vom Foyer. Aus dem derzeitigen Restaurant werden Konferenzräume und im Bereich des jetzigen Cafés wird ein kleiner Saal integriert.

Im Kern dieser Anlagen befindet sich eine Catering-Küche mit Öffnung zum Foyer. Im Haupteingangsbereich ist eine neugestaltete Tourist-Information geplant, ebenso ein Café/Bistro mit Öffnung zur Maximilianstraße sowie zur Kurgartenseite. Der Kurgarten wird auch im Bereich des Kino-Notausgangs auf einer Breite von ca. zehn Meter geöffnet. In der Eingangshalle wird eine Zwischendecke eingezogen, um im oberen Stock Verwaltungsräumegeschaffen. Ebenso wird ein Lift die Ebenen erschließen. Eine neugeschaffene öffentliche Toiletten-Anlage auf der Erdgeschoßebene wird das Angebot des Kongresshauses erweitern.

Die Umbaumaßnahmen sollten für den hinteren Teil im Jahre 2014 (Juni – Anfang Dezember) und die im vorderen Teil im gleichen Zeitraum 2015 stattfinden. Josef Wenig, Leiter des Kongresshauses hoffe, dass nach einer gelungenen Umbaumaßnahme das neukonzipierte Kongresshaus noch besser vermarktet werden kann. In der anschließenden Diskussion brachten beide Gruppierungen Ideen zur Gestaltung ein. Michael Koller, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler fordert, dass der Kurgarten zur Maximilianstraße mehr geöffnet, und dadurch einladender wird.

Hans Kortenacker möchte, dass im Kongresshaus alle touristischen Kräfte gebündelt werden, also neben der BGLT und der Tourist Info jedenfalls auch die Verwaltung der TRBK. Für Helmut Langosch (Freie Wähler Berchtesgaden) ist es wichtig, dass der neue Personenaufzug eine ausreichende Größe bekommt, sodass dieser für den Krankentransport genutzt werden kann. Gerhard Droßbach (BBG) blickt als Nachbar sehr kritisch auf den bevorstehenden Umbau. Ihm sind die hohen Energiekosten ein Dorn im Auge. Alle Anwesenden waren sich einig. Es muss jetzt endlich was geschehen.

 

Pressemitteilung Freie Wähler Berchtesgaden

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