Aus der Marktgemeinderatssitzung

Kindergarten-Neubau teurer als gedacht

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Berchtesgaden - Das musste vom Gemeinderat nachgenehmigt werden: Die Kosten für den Kindergarten-Neubau fielen höher aus als geplant. Auch ALDI und Lärmschutz waren Thema in der Sitzung.

Ein Kindergarten-Neubau kann die ursprünglich veranschlagten Kosten schnell übersteigen - für den Kämmerer dürfte es aber trotzdem ärgerlich sein. In Berchtesgaden musste der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Montag die höheren Kosten im Nachhinein genehmigen. 2,33 Millionen Euro kamen fielen insgesamt an, die sich Markt und Staat in etwa teilten - 80.000 Euro mehr, als ursprünglich veranschlagt.

Kleinere Dinge wie elektrische Jalousien oder Schließanlagen ließen die geplanten Kosten letztlich übersteigen. Bereits im Oktober 2014 wurde der Bau fertiggestellt: Der Kindergarten wurde vergrößert, die Krippe neu angebaut. Dort freut man sich seitdem über einen großen, gemeinsamen Schlaf- und Spielraum, einen neuen Wartebereich oder einen Aufenthaltsraum.

Genauso wie die höheren Baukosten für den Kindergarten bekam auch ALDI auf der Sitzung grünes Licht. Der Discounter darf nun bei seinem Neubau in der Unterau außerhalb des Geländes ein großes Werbelogo anbringen, vier bis sechs Meter groß. Fast 800 Quadratmeter groß wird der Neubau, vor allem bei der Lagerfläche wird zugelegt.

Außerdem ging es in der Sitzung am gestrigen Montag um eine Lärmschutzwand "am Wemholz". Für die dortigen Häuser wurde wegen der lauten B20 1997 eine Lärmschutzwand aus Holz errichtet. Eine neue muss her, die Standsicherheit bei der alten Lärmschutzwand ist nicht mehr gegeben. Man entschied sich für eine Variante, bei der Steine in ein Gittergestell eingefasst sind - sogenannte Gabionen. 310.000 Euro lässt sich der Markt den Lärmschutz in dieser Form dort Kosten.

xe

Rubriklistenbild: © kp

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