BGLand24 - Jahresrückblick: Das war Ihr 2011!

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Landkreis - Mit einer Auswahl Ihrer meistgelesenen Artikel 2011 wollen wir das Jahr im Landkreis noch einmal Revue passieren lassen. Hier kommt Ihr exklusiver bgland24-Jahresrückblick.

Was war los im Landkreis? Viel ist passiert und an vieles könnten wir uns heute zurückerinnern. Doch eine Frage beschäftigte uns am meisten: Was interessierte unsere bgland24-Leser denn eigentlich im Jahr 2011? Dieser Frage gingen wir nach und so entstand nachfolgender Rückblick, der sich also aus einer Auswahl an Artikeln zusammensetzt, die Sie im vergangenen Jahr am häufigsten gelesen haben! Das war Ihr 2011 im Berchtesgadener Land - Viel Spaß dabei!

Februar

Mit bayerischem Akzent und Lederhose: Klaus Reithmeier möchte mit seinem Fitnesstraining auf den US-Markt vordringen.

Ein Berchtesgadener, der mit seiner ungewöhnlichen Geschäftsidee die Welt erobern wollte, tat es Ihnen im Febraur besonders an. Klaus Reithmeier entwarf ein spezielles Fitnessprogramm: "German Absineering" genannt, das man auf deutsch auch als "In der Lederhose zum Waschbrettbauch" nennen könnte. Der Gymasiallehrer in den Fächern Sport, Englisch und Italienisch versuchte mit seinem Konzept den amerikanischen Markt zu erobern, die Lederhose als Schlagwort sollte dabei den speziellen Unterschied ausmachen: „Der Fitness-Markt ist überflutet“, sagt Reithmeier, deshalb müsse man sich auf gewisse Qualitätskriterien konzentrieren. Sein Workout-Programm in Lederhose vor der Watzmann-Kulisse verfehlte jedenfalls auf gar keinen Fall seine Wirkung und landet damit in den BGLand-Top-Ten 2011.

Der Salzburger Flughafen: Vielen Freilassingern ein Dorn im Auge!

Ein ganz anderes Thema wurde ebenfalls im Februar heiß diskutiert. Vielen ein offensichtlicher Dorn im Auge: Der Salzburger Flughafen und die damit einhergehenden Flugbewegungen über Freilassing. Am 14. Februar wurden dem Stadtrat die Zahlen der Starts und Landungen an den Januarwochenenden 2011 vorgelegt - die Stimmung darüber war alles andere als gut. In der Mehzahl der Tage konnten mehr als 130 Flugbewegungen pro Tag verzeichnet werden. Alle Landungen auf dem Salzburger Flughafen erfolgten über Norden, heißt: direkt über dem Freilassinger Stadtgebiet. Und auch die startenden Flugzeuge flogen in der Regel direkt über die Stadt. Zuviel fanden auch die BGLand24-User, die die Thematik eifrig dikutierten.

2011: Diese Bilder werden wir nicht vergessen

2011: Diese Bilder werden wir nicht vergessen

Alois-Irlmaier-Experte Stephan Berndt.

Gibt es Menschen, die die Zukunft voraussagen können? Die etwas sehen und wissen, was andere nicht sehen und nicht wissen können? Stephan Berndt meint dazu: Ja, es gibt solche Menschen! Und Alois Irlmaier war ein solcher. Die Faszination an der außergewöhnlichen Gabe des Hellsehers Irlmaier ließ auch unsere BGLand24-User nicht kalt. Viele lasen das Interview mit Berndt, dem Irlmaier-Experten, nach. Gibt es jetzt bald wieder eine Monarchie? Oder etwa Palmen am Königssee? Diese Dinge will Alois Irlmaier vorausgesagt haben, bestätigt Berndt, der sich intensiv mit den Visionen des Sehers, der 1959 in Freilassing starb, beschäftigt hat. "Viele seiner Voraussagen klingen natürlich unglaublich, aber wer hätte schon geglaubt, dass einmal innerhalb von wenigen Minuten zwei Passagierflugzeuge in New York in die Twin-Towers krachen. Das ist im Grunde eine zentrale Botschaft Irlmaiers: 'Ihr werdet so überrascht werden, dass Euch die Ohren schlackern und Ihr aus dem Staunen nicht mehr raus kommen werdet.'"

März

Bereitschaftsleiter Urs Strozynski gab am Ende der Bergwacht-Jahreshauptversammlung seinen Rücktritt bekannt.

Hohe Wellen schlug im März die Nachricht vom Rücktritt des Bereitschaftsleiters der Bergwacht Urs Strozynski. "Derzeit sehe ich keine Lösung mehr für unsere Situation und weiß auch nicht, wie es weitergehen soll." Mit diesen Worten trat der Bereitschaftsleiter am Ende der Jahreshauptversammlung zurück. Die Vorgeschichte zum Rücktritt war eine eher frustrierende: Die Reichenhaller Bergwacht hatte zur Finanzierung ihrer neuen Bergrettungswache unter anderem die Gemeinden in ihrem Zuständigkeitsbereich um Hilfe gebeten; jede sollte zehn Euro pro Einwohner beisteuern. Der Plan wäre aufgegangen, doch am Ende fehlten 65.000 Euro. Ratlos ob des fehlenden Geldes und frustriert wegen mangelnder Beihilfe sah sich Urs Strozynski zu diesem Schritt im März gezwungen. Das Schicksal der Reichenhaller Bergwacht interessierte schließlich auch den Bayerischen Rundfunk, der einen Bericht über die aktuelle Situation zeigte. Auch die BGLand24-User schienen betroffen: Der Rücktritt Urs Strozynskis ist in Ihren Top-Ten 2011.

Rückblick: Die Toten des Jahres 2011

Rückblick: Die Toten des Jahres 2011

April

Im April konnte die Ausbildung am neuen Fahrzeug „Boxer“ beginnen.

Große Freude beim Gebirgsjägerbataillon 231! Ende April wurden zwei der neuen gepanzerten Transport-Kraftfahrzeuge "Boxer" an die Brigade ausgeliefert. Nach zwölf langen Jahren der Entwicklungszeit konnten die Reichenhaller Gebirgsjäger dann endlich ihre Ausbildung an den Panzern beginnen. „Die lange Entwicklungszeit liegt an der Änderung des Auftrags im vergangenen Jahrzehnt – weg vom Kalten Krieg, hin zu den aktuellen Auslandseinsätzen. Inzwischen ist das Fahrzeug so ausgestaltet worden, dass es in wenigen Monaten in Afghanistan eingesetzt werden kann und auch mit dem IdZ-System (Infanterist der Zukunft, erweitertes System) ausgerüstet ist“, erklärte der Hauptfeldwebel im April, der die Ausbildung der Gebirgsjäger am Boxer übernahm.

Mai

Auch im Mai 2011 wieder großes Thema in der Region: Der Kirchholztunnel.

Die Ortsumfahrung Bad Reichenhall, und damit der Kirchholztunnel, war auch im Jahr 2011 ein hoch emotionales Thema, das das Interesse unserer Leser weckte. Anfang Mai wurde bekannt, dass nun neue Pläne für den Kirchholztunnel vorliegen, die in den Gemeinden eingesehen werden konnten. Eine Stellungnahme der Regierung Oberbayern dazu ließ die Emotionen der Leser aber nun richtig hochkochen: Die Baupläne für die Ortsumfahrung wurden nun direkt mit der Olympiabewerbung Münchens und damit dem Austragungsort der Bob- und Rodelwettbewerbe Schönau in Verbindung. Denn Ziel war es, bei einer positiven Entscheidung am 6. Juli 2011 für die Olympiabewerbung München, das Projekt bis 2017 als Olympiamaßnahme zur Verbesserung der Infrastruktur mit einer Sonderfinanzierung umzusetzen. Heute wissen wir, dass es mit Olympia nichts wird - und die Diskussion um den Kirchholztunnel? Sie hält an.

Verliebt, verheiratet, geschieden, verloren: Das war das Jahr 2011 für die Promis

Die neue Kreisvorsitzende Michala Kaniber mit ihrem Vorgänger MdL Roland Richter.

Scheinbar eine kleine Sensation auf der Versammlung des CSU-Kreisverbands Berchtesgadener Land: Die stärkste politische Kraft des Landkreises wurde ab Anfang Mai von einer Frau übernommen, nämlich Michaela Kaniber. Die 33-jährige, dreifache Mutter übernahm ab dato das Amt der Kreisvorsitzenden, nachdem sie sich mit 84 zu 65 Stimmen gegen ihren Mitbewerber aus Teisendorf, Bezirksrat Georg Wetzelsperger, durchsetzte. Die Ziele der jungen Frau waren ehrgeizig: "Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu unseren Werten", fordert Kaniber und ergänzt: "Die Bürger müssen uns vertrauen können, dass wir das 'C' im Parteinamen wieder mit Leben und christlichen Inhalten zu füllen gewillt sind." Das klare Bekenntnis der jungen Kreisvorsitzenden: In Ihren Top-Artikeln 2011!

Juni

Oberbürgermeister-Kandidat per Stellenangebot: Martin Knabenreich.

Bleiben wir doch gleich politisch! Es beschäftigte uns nämlich eine sehr außergewöhnliche Stellenausschreibung, die so manchen Staunen ließ: Die FWG Bad Reichenhall schaltete nämlich eine Stellenanzeige für einen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl im März 2012! Doch damit nicht genug, denn es gab auch tatsächlich Bewerber für diese Position. Einer davon war Martin Knabenreich, der im Juni bei den BGLand-Lesern vorstellig wurde: 41 Jahre alt, in Berlin geboren, verheiratet, hat drei Kinder und verdiente zu dieser Zeit sein Geld als Chefredakteur von Radio Bielefeld. "Ich fand die Idee sehr faszinierend. Diese Anzeige hat auch gezeigt, dass man in Bad Reichenhall offen ist und bereit, neue Wege zu gehen", meinte er zu seiner ungewöhnlichen Bewerbung. Bleibt anzuwarten, was die Wahl im März für unseren OB-Kandidaten per Stellenangebot bringt.

Die besten Bilder des Sportjahrs 2011

Die besten Bilder des Sportjahrs 2011

August

Spaß an der frischen Luft: Das Ferienprogramm der Alpinschule inspirierte scheinbar auch unsere Leser.

Endlich mal eine sinnvolle Beschäftigung in den Ferien... Statt fernsehen, fernsehen und nochmals fernsehen, tobten sich ein paar Ferienkinder im August in der Alpinschule in Bad Reichenhall so richtig aus. Auf dem Plan standen ein Wandertag auf den Toten Mann und eine Hüttenübernachtung in der Staufenstube auf dem Jochberg mit Bettenlager, Felsklettern und Lagerfeuer. Am Ende der Woche ging es dann noch mit den Betreuern in den Alpgarten in Bayerisch Gmain und das war weiß Gott nichts für Stubenhocker: Ein Seilfunpark mit Slackline, Flying Fox, Einfachseilsteg und Doppelseilsteg. "Es ist alles super", resümierten die Kleinen. Und Betreuer Tom Dendl zeigte sich zufrieden, dass die Intention, den Kinder möglichst viel Spaß in der Natur mit Sport und Überwindung zu vermitteln, gelungen ist. So viel Gaudi in der freien Natur inspirierte scheinbar auch unsere Leser!

November

Siebenmaliger Wok-Meister im Einzel: Georg "Wokl-Schorsch" Hackl (links) mit seinem schärfsten Verfolger Stefan Raab.

Wokelt der Schorsch bald am Königssee? Diese Frage schien unsere Leser im November zu beschäftigen. Bahnchef Markus Aschauer und Landrat Georg Grabner bestätigten am 2. November gegenüber BGLand24, dass der Bob- und Schlittenverband für Deutschland bereits in Vertragsverhandlungen stünde. Die Woche darauf sollten auch bereits die ersten Woks testweise den Eiskanal hinuntersausen. Erst am 17. Dezember wurde dann bekannt: Stefan Raab und die waghalsigen Promis kommen mit ihren Küchengeräten, die Wok-WM findet in Schönau statt! Wen man dann am 10. März tatsächlich in den Woks erwarten darf, soll erst 2012 bekannt gegeben werden. Stars wie Stefan Raab - der Vater der Wok-WM, seinen Studio-Praktikanten Elton und den siebenmaligen Wok-Meister im Einzel und schärfster Konkurrent Raabs Georg Hackl dürfen aber in jedem Fall erwartet werden!

rr/BGLand24

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