Gebirgsjägerbrigade 23 initiiert erste "International Commanders Conference" in Berchtesgaden

Voller Erfolg der ersten "International Commanders Conference"

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Gipfelfoto mit Militärpfarrer Vogelmeier am Kriegerdenkmal auf dem Rossfeld.

Berchtesgaden - Kommandeure aus sieben Nationen, die über Truppenteile mit besonderer Befähigung für den Einsatz im Gebirge verfügen, folgten der Einladung des Kommandeurs Brigadegeneral Alexander Sollfrank, zur ersten „International Commanders´ Conference of Mountain Troops“ (ICCMT).

Die Konferenz diente den Teilnehmern der sechs NATO-Nationen und dem Vertreter Österreichs zum Informationsaustausch, um so die Zusammenarbeit zu fördern und Synergieeffekte in diesem besonderen Fähigkeitsprofil zukünftig besser zur Wirkung zu bringen.

Die Kommandeure nutzten daher die Gelegenheit, ihren eigenen Verband im Hinblick auf Ausbildung, Einsätze, Weiterentwicklung und Kampfweise vorzustellen und anschließend im Plenum Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gemeinsamen Ausbildung zu erörtern.

Als Vertreter der Österreichischen Gebirgstruppe war der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Gebirgskampf, Oberst Klaus Zweiker, angereist.

Frankreich war mit dem Kommandeur der 27e Brigade d´Infanterie de Montagne, Brigadegeneral Vincent Pons, vertreten.

Für Italien nahm Brigadegeneral Paolo Fabbri, der Kommandeur der Brigata Alpina „Julia“ an der Konferenz teil.

Brigadegeneral Eldar Berli vertrat die norwegische Brigade North.

Aus Polen war für die 21. Podhale Rifles Brigade Oberstleutnant Robert Matysek, stellvertretend für seinen Brigadekommandeur, angereist.

Oberst Robert Klinar nahm für die slowenische 1st Brigade teil.

Das U.S. Marine Corps Europe and Africa war mit Oberst John Caroll, dem stellvertretenden Kommandeur, vertreten.

Nach der Anreise und Begrüßung am Montagmittag stand ein „Icebreaker“ auf einer nahegelegenen Berghütte auf dem Programm. Brigadegeneral Sollfrank begrüßte zu den Klängen von Bischofswieser Alphornbläsern die teilweise weit angereisten Teilnehmer zu einem Hüttenabend.

Zu heimatlichen Klängen der Bischofswieser Alphornbläser empfängt Brigadegeneral Sollfrank seine Gäste.

Bei einer bayerischen Brotzeit tauschten sich die Kommandeure rege über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Verbände sowie über anstehende Projekte und Aufträge  aus.

Das Tagungsprogramm wurde durch Brigadegeneral Sollfrank mit der Darstellung der Gebirgsjägerbrigade 23 mit ihrem besonderen Fähigkeitsprofil – der Befähigung zum Kampf im schwierigen bis extremen Gelände, einschließlich großer Höhen und unter extremen Klima- und Wetterbedingungen – eröffnet.

Der italienische Kommandeur der Brigata Alpina „Julia“, Brigadegeneral Paolo Fabbri, stellt dem internationalen Plenum seine Gebirgsjägerbrigade vor.

Anschließend stellten die Kommandeure der Gastnationen ihren Verantwortungsbereich, die Besonderheiten und Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Zum Abschluss der Konferenz wurden die Erkenntnisse aus den Vorträgen und die Arbeitsergebnisse aus den Diskussionsrunden zusammengefasst, bevor sich die hochrangigen Gäste wieder in ihre Heimatstandorte in ganz Europa auf den Weg machten.

Unterbrochen wurde das Tagungsprogramm durch eine Ski- und Schneeschuhtour hinauf zum Rossfeld-Gipfel. Oben angekommen wurden die Gäste in das umliegende Gipfelpanorama eingewiesen.

Gastgeber Brigadegeneral Sollfrank führt die Teilnehmer zum Rossfeld-Gipfel.

Der katholische Militärpfarrer Andreas Vogelmeier lud alle Soldaten zu einer Bergandacht am Rossfeld-Gipfel ein. Aufgrund der Internationalität der Teilnehmer wurde der Gottesdienst in Englisch abgehalten.

Die ICCMT, die durch die Gebirgsjägerbrigade 23 initiiert und in diesem Jahr erstmalig durchgeführt wurde, wurde von allen Teilnehmern als ausgesprochen gewinnbringend bewertet. So sprach der französische Brigadegeneral Vincent Pons die Einladung zur nächsten ICCMT 2018 nach Frankreich  aus.

Pressemitteilung Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23

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