Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien & Co. - Was müssen Allergiker in der Weihnachtszeit beachten?

Allergieschock unterm Weihnachtsbaum

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Sorgloses Kochen ist für Allergiker nicht immer leicht.

Berchtesgaden - Zu Weihnachten freut sich jeder an festlichem Essen und extrafeinen Rezepten. Manche davon sind für Lebensmittelallergiker allerdings mit heftigen Nebenwirkungen verbunden.

Für viele Allergiker problematisch sind vor allem Nüsse, die ja oft im Weihnachtsgebäck enthalten sind. Gleiches gilt für Ei und Milch.

Gefahren lauern zudem bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten. „Diese sind aber von allergischen Reaktionen zu unterscheiden“, erklärt Ernährungsexpertin Marion Müller aus dem Rehabilitationszentrum CJD Berchtesgaden, in dem Kinder und Jugendliche mit allergisch bedingten Erkrankungen betreut werden.

Bei Unverträglichkeiten spielen Fruktose, Laktose, Histamin oder Gluten eine wichtige Rolle. Es gibt zwar einige Ersatznahrungsprodukte, diese sollten aber nur dann eingesetzt werden, wenn die Unverträglichkeit wirklich nachgewiesen ist.

Tatsächlich werden sie heute sehr oft verwendet, obwohl es gar nicht nötig ist. „Einen allgemeinen Rat, wie sich der eine oder andere Rezeptbestandteil durch ein Substitut ersetzen lässt, kann man kaum geben. Das hängt zu sehr vom Rezept und von der individuellen Unverträglichkeit ab“, betont Marion Müller.

„Bei der Vielzahl an Hürden und Fallstricken ist es gut, sich professionellen Rat zu holen“. Hilfreich sind spezielle Kochbücher. Allergikerfreundliche Rezepte, bei denen kritische Zutaten ersetzt sind, finden sich z.B. in dem Spezialkochbuch „Genießerküche für Allergiker“, passend zu Weihnachten auch mit Festtagsrezepten.

Pressemitteilung CJD Bayern

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