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Zukunft des ehemaligen Hotels „Zum Türken“ scheint geklärt

Nach Angebot bei „Sotheby‘s“: „Hitler-Hotel“ am Obersalzberg verkauft

Hotel „Zum Türken“ am Obersalzberg
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Das ehemalige Hotel „Zum Türken“ am Obersalzberg wurde verkauft.

1911 gebaut, 1933 durch die Nazis zwangsenteignet: Das ehemalige Hotel „Zum Türken“ am Obersalzberg wurde 2020 beim Auktionshaus „Sotheby‘s“ angeboten und fand nun einen Käufer.

Berchtesgaden - Das ehemalige Hotel „Zum Türken“ am Obersalzberg sorgte in der näheren Vergangenheit immer wieder für Gesprächsstoff. Das von außen recht unscheinbare Gebäude weist allerdings eine geschichtsträchtige „Vita“ auf. 1911 wurde mit dem Bau der Immobilie in ihrer heutigen Form begonnen, 22 Jahre später wurde es dem damaligen Besitzer durch das Nazi-Regime enteignet. Während des Krieges wurden in dem Haus wichtige Angestellte des Reichssicherheitsdienstes untergebracht. Über ein Bunkersystem war das Haus sogar mit dem ehemaligen „Berghof“ von Adolf Hitler verbunden.

Einheimische Unternehmerfamilie kauft „Hitler-Hotel“

Im Februar 2020 wurde die ehemalige Gaststätte mit der brisanten Geschichte beim renommierten Auktionshaus „Sotheby‘s“ zum Kauf angeboten - für 3,65 Millionen Euro. Ob dieser Preis beim Verkauf auch tatsächlich erzielt werden konnte, ist nicht bekannt. Allerdings steht fest, dass das Gebäude einen neuen Käufer gefunden hat, dies bestätigte Franz Rasp - Bürgermeister der Marktgemeinte Berchtesgaden - gegenüber BGLand24.de. Nach Informationen des Berchtesgadener Anzeigers soll es sich dabei um eine Unternehmerfamilie aus Berchtesgaden handeln, welche allerdings vorerst anonym bleiben möchte.

Sowohl die Marktgemeinde Berchtesgaden, als auch der Freistaat Bayern waren im Jahr 2013 bereits an einem Kauf des ehemaligen Hotels interessiert. Vor allem die Angst, das Gebäude könnte zu einer Art „Wallfahrtsstätte“ für Nazi-Sympathisanten werden, ging damals um. Letztlich kam jedoch ein Verkauf in öffentliche Hand damals nicht zustande, doch jetzt scheint die Zukunft des „Türken“ geklärt. Franz Rasp zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, die Gespräche zwischen der Gemeinde und dem neuen Eigentümer laufen bereits.

aic

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