CSU Landratskandidat informiert sich über Situation im Gastgewerbe

Bernhard Kern: „Mehrwertsteuer für Gastgewerbe auf 7 Prozent senken!“

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Sprechen gemeinsam über die Corona-Krise, ihre Auswirkungen auf Gastronomie und Hotellerie sowie erste Lösungsansätze: Seewirt Gerhard „Bobby“ Haberl, Eigentümer und Verpächter Thomas Schmid, Landratskandidat Bernhard Kern und Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung.

Berchtesgaden - Die Corona-Krise trifft Gastronomie und Hotellerie besonders stark. Der CSU-Landratskandidat Bernhard Kern fordert deswegen eine Absenkung der Mehrwertsteuer.

Die Meldung im Wortlaut:


„Die Situation der Gastronomie und der Hotellerie ist dramatisch. Ich fordere daher vom Bund die Absenkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent, um das Gastgewerbe zu entlasten“, sagte der CSU-Landratskandidat Bernhard Kern bei einem Informationsbesuch im Seewirt am Thumsee. Dessen Wirt Gerhard „Bobby“ Haberl hatte ihm zuvor die dramatische Situation geschildert, vor der sein Haus stehe: „Unser Umsatz ist wegen der Corona-Krise eingebrochen, deshalb mussten wir schon Kurzarbeit anmelden und leider auch schon Mitarbeiter entlassen. Wir stehen deshalb hinter der Forderung, die Mehrwertsteuer auf 7 Prozent zu senken, weil wir sonst ein großes Wirtesterben im Berchtesgadener Land und in ganz Bayern erleben werden“.

Soforthilfe für bedrohte Betriebe der Gastronomie, des Tourismus und des Handels

Landratskandidat Bernhard Kern wies erneut darauf hin, dass die Bayerische Staatsregierung alles tue, um die Betriebe zu unterstützen und so Arbeitsplätze zu sichern: „Ministerpräsident Markus Söder hat einen eigenen bayerischen Schutzschirm für Unternehmen geschaffen, über den sich diese in einer Hotline beim Bayerischen Wirtschaftsministerium informieren können. Darüber hinaus gibt es eine Soforthilfe für unmittelbar bedrohte Betriebe insbesondere der Gastronomie, des Tourismus und des Handels zwischen 5.000 bis 30.000 Euro je nach Betrieb, Größe und Umsatz. Diese können unbürokratisch abgerufen werden, um in den nächsten Wochen über die Runden zu kommen“.


Der Bad Reichenhaller OB-Kandidat Dr. Christoph Lung unterstrich den Wert des Zusammenhalts in schwieriger Zeit. Derzeit sind viel Unsicherheit und Zukunftssorgen in der Gastronomie und Hotellerie zu beobachten, deswegen müsse einerseits Besonnenheit und Orientierung vermittelt werden, andererseits effektive Hilfe geleistet werden. Von den Wirtschaften selbst kommen indes schon erste kreative Lösungsansätze. So stellen einige Gastwirtschaften auf Lieferservice um. Dr. Lung rief dazu auf, die heimischen Gastronomen zu unterstützen und ganz bewusst bei ihnen zu bestellen. Die Politik werde das Ihrige tun, um unsere lokalen Wirte tatkräftig unterstützen. „Weil wir gemeinsam handeln und alle zusammenhalten, werden wir diese Krise gut meistern.“

Die beiden Kandidaten sicherten zu, den Gaststätten, Pensionen und Hotels als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und werden alles tun, um ihnen zu helfen. Kern und Lung abschließend: „Und bitte, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Helfen Sie sich gegenseitig und befolgen Sie alle angeordneten Sicherheitsmaßnahmen. Sie sorgen damit für Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Vergelt's Gott!“

Pressemeldung CSU Berchtesgadener Land

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