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Erneuerungen kosten insgesamt neun Millionen Euro

Nach Unwetter: B20 am Bahnhof Berchtesgaden wieder befahrbar

Bundesstraße am Bahnhof in Berchtesgaden wieder befahrbar - fünf Wochen massive Verkehrseinschränkungen  vorbei
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Bundesstraße am Bahnhof in Berchtesgaden wieder befahrbar - fünf Wochen massive Verkehrseinschränkungen vorbei

Beim Unwetter am 17. und 18. Juli wurde die Bundesstraße am Bahnhof in Berchtesgaden stark beschädigt. Nach fünf Wochen Reparatur ist die Strecke vorerst wieder befahrbar. Erhebliche Baumaßnahmen mit Kosten in Höhe von neun Millionen Euro werden das Gesamtjahr 2022 andauern.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Berchtesgaden - Nach den Unwetterereignissen Mitte Juli war vor allem noch die Bundesstraße am Bahnhof in Berchtesgaden von Einschränkungen betroffen. Diese Einbahnregelung wirkte sich zwangsläufig massiv auf das Verkehrsgeschehen im Markt aus, da der gesamte Ausflugsverkehr nach Berchtesgaden, Salzburg und Königssee über den Gmundberg direkt durch den Markt geleitet wurde. Ab dem heutigen Freitag werden wieder alle Verkehrsteilnehmer die Schadensstelle nahezu uneingeschränkt passieren können.

In Folge des Starkniederschlagsereignisses vom 17. und 18. Juli wurden in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein zahlreiche Bundes- und Staatsstraßen beschädigt, für die das Staatliche Bauamt Traunstein zuständig ist, gleiches gilt auch für eine Reihe von Kreisstraßen im Berchtesgadener Land für die das Staatliche Bauamt Traunstein im Auftrag des Landkreises ebenfalls zuständig ist.

Insgesamt wurden in beiden Landkreisen 46 Schadensbereiche erfasst, deren Aufarbeitung sich auf bis zu 15 Millionen Euro belaufen kann. In der überwiegenden Anzahl der Schadensfälle handelte es sich allerdings um Schäden, die im Rahmen der Unterhaltung zeitnah bereits wieder behoben werden konnten, sodass das betroffene Streckennetz nach einer Reihe von Straßensperrungen sehr schnell wieder freigegeben werden konnte.

Allerdings kam es an der Bundesstraße B305 zwischen der Einmündung der St 2097 am Gmundberg und dem Bahnhof Berchtesgaden zu schwerwiegenden Schäden, bei denen der Straßenkörper und auch Ingenieurbauwerke nachhaltig beschädigt und zum Teil vollständig zerstört wurden.

Hier wurde noch während des Unwetters die Sofortsicherung der akuten Gefahrenstellen durch die zuständige Straßenmeisterei mit Betongleitwänden und Einrichtung einer Verkehrsführung (Sperrung, Ampelregelung, Einbahnregelung) durchgeführt. Anschließend wurde eine Sicherung der relevanten Schadstellen mit einem Steinversatz zwischen Ache und Bundesstraße hergestellt, um eine Vergrößerung der Schadbereiche zu minimieren und die Strecke so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freigeben zu können.

Das kann mit der eingeschränkten Inbetriebnahme der Bundesstraße am heutigen Freitag gewährleistet werden. Allerdings wird man bei der Vorbeifahrt erkennen, dass diese vorläufige Sicherung noch eine umfangreiche erweiterte Schadensbehebung nach sich ziehen wird

Hier wird ein kompletter Ersatz der Stützwände zur Ache und damit verbunden auch eine Erneuerung zumindest von Teilen der Fahrbahn zwingend erforderlich, um dauerhaft die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Diese Arbeiten erfordern einen entsprechenden Planungsvorlauf und werden über einen längeren Zeitraum Baumaßnahmen nach sich ziehen.

Das Staatliche Bauamt Traunstein geht davon aus, dass alleine die Erneuerung des Abschnittes westlich Berchtesgaden im Zuge der B305 rund 9 Millionen Euro kosten wird. Die Planungen hierfür sind bereits angelaufen. Die im Anschluss auszuschreibenden Bauarbeiten werden voraussichtlich das gesamte Jahr 2022 andauern.

Pressemitteilung Bauamt Traunstein

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