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Mehrwert für Tier und Mensch

Bruderhausleiten in Berchtesgaden wird mit Straucharten zur Lebensraumgewinnung bepflanzt

Eberesche, Mehlbeere, Vogelkirsche, bereiften Rosen und Felsenbirnen wurden in einzelnen eingezäunten Strauchgruppen-Bereichen gepflanzt. Sie sollen Lebensraum für verschiedene Tierarten bieten.
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Eberesche, Mehlbeere, Vogelkirsche, bereiften Rosen und Felsenbirnen wurden in einzelnen eingezäunten Strauchgruppen-Bereichen gepflanzt. Sie sollen Lebensraum für verschiedene Tierarten bieten.

Die Bruderhausleiten hinter dem Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land ist mit acht Strauchgruppen bepflanzt worden. Wildtieren, insbesondere Vögeln und Insekten, soll sie künftig Heimat und Nahrung bieten, sagt Stefan Lebernegg, stellvertretender wissenschaftlicher Leiter der Bildungseinrichtung. 

Berchtesgaden - Weil die Hangfläche mit Schafen beweidet wird, wurden die einzelnen Strauchgruppen zum Schutz vor Verbiss mit einem Wildschutzzaun versehen. Strauchgruppen sind sogenannte Trittsteinbiotope, die vielen Pflanzen- und Tierarten als Lebensraum, Jagdrevier und zudem als Nahrungsquelle dienen. Hier finden Insekten, Vögel und Säugetiere Schutz und Quartier, so Melanie Tatzmann, von der Biosphärenregion. Trittsteine gelten dabei als ein Element zur Förderung des Biotopverbunds

Die Strauchpflanzungen an der Bruderhausleiten bestehen aus acht verschiedenen Arten wie etwa Eberesche, Mehlbeere, Vogelkirsche, bereiften Rosen und Felsenbirnen. Der weitläufige, steile Hang, auf dem die regionalen Pflanzen gesetzt wurden, befindet sich unterhalb der Locksteinstraße und im rückwärtigen Bereich von Schülerforschungszentrum und Martin-Beer-Haus

Schülerforschungszentrum erhielt Erstberatung

Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen des Schülerforschungszentrums auf Initiative von Stefan Lebernegg eine Erstberatung durch die Biodiversitätsberater Henrik Klar und Pascal Marin vom Landschaftspflegeverband Biosphärenregion Berchtesgadener Land erhalten. Dieser hatte auch die Vorbereitungen im Rahmen des „Natürlich Bayern“-Projektes abgewickelt und die Organisation der Pflanzaktion durchgeführt. Im Rahmen von “Natürlich Bayern” werden insgesamt 30 zwei Jahre dauernden Einzelprojekte von den bayerischen Landschaftspflegeverbänden durchgeführt.

Die Pflanzlöcher für die Sträucher wurden mit einem Lochbohrer vorgebohrt, die Pflanzung übernahm eine Mitarbeiterin des Deutschen Verbands für Landschaftspflege. Unterstützend wirkten auch Mitarbeiter des Berchtesgadener Bauhofs, die auch weitere Pflegemaßnahmen wie das Wässern übernahmen

Die Pflanzungen an der Bruderhausleiten sollen auch in Zukunft fortgesetzt werden, weitere zusätzliche Arten sollen dann folgen. Platz dazu gibt es reichlich. 

kp

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