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Strecke Berchtesgaden-Bischofswiesen

Nach anstehender Eröffnung im Februar: Nächste Sperre bereits im Frühjahr

Seit Monaten wird der Bahnhof von Berchtesgaden nicht mehr angefahren.
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Seit Monaten wird der Bahnhof von Berchtesgaden nicht mehr angefahren.

Zu früh gefreut: Die Deutsche Bahn möchte den Bahnabschnitt Bischofswiesen-Berchtesgaden nach monatelanger Sperrung im Februar zwar wieder eröffnen. Auf Nachfrage kündigt ein Bahnsprecher aber gleich die nächste Sperrung für das Frühjahr an. 

Berchtesgaden/Bischofswiesen - Für Bahnkunden im Berchtesgadener Talkessel gibt es eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Seit März vergangenen Jahres war die Strecke genau drei Monate befahrbar. Schienenersatzverkehr war die Regel. 

Für die Errichtung eines elektronischen Stellwerks war die Strecke bereits von Mitte März bis Mitte Mai vergangenen Jahres gesperrt gewesen. Im Juli folgte das Unwetter. Bahn-Verantwortliche hatten den Abschluss der Instandsetzung zunächst für November prognostiziert. Der Abschnitt sei durch das Unwetter aber so stark beschädigt worden, dass nun unter anderem der auf der Stecke befindliche Bahndamm mit einem sogenannten Hydrozementverfahren verfestigt werden muss.

Der November-Termin wurde in dieses Jahr verschoben. Nach Abschluss der Arbeiten am Damm seien noch weitere Gleisbauarbeiten sowie die Abnahme der neuen Signalanlagen erforderlich. „Da die Ausführung stark von den Witterungsverhältnissen abhängig ist, können wir noch keine Aussage zur weiteren Dauer der Sperrung geben“, sagte ein Bahnsprecher am Donnerstag. Bei der Bahn geht man davon aus, den Streckenabschnitt Bischofswiesen-Berchtesgaden in der zweiten Februarhälfte freizugeben. In einer Pressemeldung war zunächst der 20. Februar genannt worden.

Allerdings war es das noch nicht mit den schlechten Nachrichten: „Wir werden im Frühjahr weitere Arbeiten durchführen, die wir bei aktueller Witterung nicht realisieren können“, so der Bahnsprecher. Dafür sei eine erneute Sperrung der Strecke notwendig. Über Details gibt es noch keine Auskunft. Auch zur Dauer der Arbeiten könne sich die Bahn noch nicht äußern. Bekannt ist: Bahnkunden werden erneut auf Schienenersatzverkehr umsteigen müssen. 

Laut Unternehmen würde die dann anstehende Instandsetzung rechtzeitig an Kunden kommuniziert.

kp

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