Turbulente Tage für Bergretter

Bergwacht Berchtesgaden im Dauereinsatz

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Berchtesgaden - Gut zu tun hatte die Bergwacht Berchtesgaden in den vergangenen Tagen vom 29. August bist zum ersten September.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

An den vorerst letzten Sommertagen hatten die Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden nochmal richtig viel zu tun: Am Samstag, den 31. August gings gegen 9 Uhr mit zwei Fußverletzungen an der Grünsteinhütte und an der Gotzenalm los.

Die Bergwacht versorgte die beiden Patienten und brachte sie ins Tal. Die 57-jährige Oberpfälzerin von der Gotzenalm brachte dann eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes in die Kreisklinik Berchtesgaden.

Am Sonntagmorgen kurz nach 7.30 Uhr flog „Christoph 14“ zum Kärlingerhaus am Funtensee und brachte einen Patienten mit Handgelenksverletzung zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Ab 12.30 Uhr gings dann sehr turbulent zu: Ein siebenjähriger Bub aus Baden-Württemberg hatte sich an der Jenner-Bergstation eine Kopfplatzwunde zugezogen.

Die Bergwacht fuhr mit der neuen Bahn innerhalb weniger Minuten zum Patienten, versorgte ihn und fuhr ihn mit der Bahn ins Tal, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Berchtesgaden einlieferte.

Bereits auf der Fahrt ins Tal ging der nächste Notruf vom Jenner-Krautkaser ein, wo sich eine Wanderin den Unterschenkel gebrochen hatte. Ein Teil der Mannschaft stieg an der Mittelstation aus der Bahn aus und übernahm die Erstversorgung. Der Rest der Mannschaft fuhr anschließend mit dem Rettungsfahrzeug zum Krautkaser.

Die Bergwacht versorgte die Verletzte und brachte sie mit der Trage zum Krautkaser-Zielhaus, wo sie „Christoph 14“ übernahm und zur Kreisklinik Bad Reichenhall flog. Noch während dieses Einsatzes ging ein dritter Notruf von der Nordseite des Kehlsteins ein, wo vier unverletzte, aber im weitgehend weglosen Gelände blockierte Amerikaner Hilfe brauchten. Die Bergwacht machte sich vom Ofnerboden aus auf die Suche, fand die Leute, seilte sie gute 70 Meter ab und brachte sie sicher zur Straße zurück.

Bereits am frühen Donnerstagnachmittag (29. August) musste die Bergwacht gegen 14 Uhr zum Grünstein ausrücken, wo sich auf der Forststraße rund 50 Meter unterhalb der Hütte eine 73-jährige Urlauberin aus Niederbayern schwer am Knie verletzt hatte.

Die Bergwacht versorgte die Frau und brachte sie zum Hammerstielparkplatz, wo sie das Berchtesgadener Rote Kreuz übernahm, notärztlich versorgte und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Pressemeldung Bergwacht Berchtesgaden

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