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Geschäftsführer Thomas Hettegger zuversichtlich, öffnen zu dürfen

Berchtesgadener Advent wird größer als die Jahre zuvor - Kinderadvent im Kurpark als Höhepunkt

Einer der Hauptzugänge des Berchtesgadener Advents. Künftig wird hier wohl kontrolliert werden.
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Einer der Hauptzugänge des Berchtesgadener Advents. Künftig wird hier wohl kontrolliert werden.

Die vorläufige Genehmigung für den Berchtesgadener Advent haben die Verantwortlichen bereits in der Tasche, das Datum steht (25. November bis 31. Dezember) und trotzdem schwingt noch Unsicherheit in Thomas Hetteggers Stimme mit. „Die Gesetzeslage Mitte November wird zeigen, ob es klappt, wie wir uns das vorstellen.” Im Team plane man bereits fleißig - unter anderem den neuen Kinderadvent, der an zentraler Stelle in Berchtesgadens Kurgarten stattfinden soll.

Berchtesgaden – Vergangenes Jahr hat die Veranstalter der Berchtesgadener Advent nichts als einen Haufen Geld gekostet. Die Planungen liefen auf Hochtouren, am Ende wurde aber nichts eingenommen. Denn letztlich wurde der Christkindlmarkt in Berchtesgaden, wie alle anderen Weihnachtsmärkte auch, abgesagt. „Wir sind in der glücklichen Lage, keine Liquiditätsprobleme zu haben”, sagt Thomas Hettegger, Geschäftsführer des Berchtesgadener Advents. Die vergangenen Jahre sei „gut gewirtschaftet” worden.

Seit über zehn Jahren stellt der „Berchtesgadener Advent” einen der Höhepunkte im Kalenderjahr dar - für Einheimische, aber auch für Tagesbesucher und Urlauber, Stichwort: Bustourismus. Wenn es nach Thomas Hettegger geht, soll dieses Jahr wieder fast alles beim Alten sein, „wenn wir denn dürfen”. 

Voraussichtlich mit 3G-Regel

Auf den Weihnachtsmärkten in Bayern wird laut Staatsregierung die 3G-Regel gelten. Bedeutet: Wer geimpft, genesen oder getestet ist, kann dabei sein. Auch, wenn noch nichts in Stein gemeißelt ist, ist davon auszugehen, dass es Zugangskontrollen geben wird. Im Markt von Berchtesgaden gibt es vier große Zugänge. „Wir werden wohl die Eingänge kontrollieren oder Stichproben machen - das hängt am Ende vom Landratsamt ab, was vorgeschrieben ist”, so der 40-Jährige. 

Eigener Kinderadvent

Die Planungen für dieses Jahr sind vielversprechend. Neben den altbewährten und im Laufe der Jahre sukzessiv angewachsenen Menge an Hütten - 54 sind es mittlerweile - soll dieses Jahr ein eigener Kinderadvent Realität werden. Die Verantwortlichen haben sich dafür ein besonderes Plätzchen ausgesucht: Berchtesgadens Kurgarten, bekannt für die alljährliche Kirschblüte nebst plätscherndem Gewässer und mittlerweile zum Ort geworden, an dem man sich einen Corona-Schnelltest abholen kann. 

Einen Kinderzug mit Karussel soll es geben. Die Kindergartenkinder des Talkessels sollen Freikarten erhalten. Das Geld für die Fahrtickets soll einem wohltätigen Zweck zugeführt werden. Tiergehege mit Esel und Ziegen, Zwergerlhütte, Kinderbacken, Malen, weihnachtliches Geschichtenerzählen: Der Kinderadvent bildet dieses Jahr den großen Höhepunkt und stellt gleichzeitig eine Erweiterung des bislang Bekannten dar. 

Zehntausende Besucher pro Jahr

„Wir setzen auf das Altbewährte”, sagt Thomas Hettegger. Denn damit sind die Unternehmer die vergangenen Jahre recht erfolgreich gefahren. Zehntausende Besucher pro Jahr sprechen für sich. Viele Kleinunternehmer traditioneller Handwerksberufe werden mit dabei sein und ihre Waren verkaufen. Ein umrahmendes Musikprogramm in der Fußgängerzone und am Schlossplatz soll Abwechslung bieten. Essen und Trinken kommen nicht zu kurz, weiß Hettegger. Am Donnerstag, 25. November, soll der Startschuss für den Berchtesgadener Advent erfolgen. Und selbst wenn Weihnachten und die Adventszeit vorbei ist, werden die Hütten im Markt weiterhin geöffnet sein. Das habe sich bewährt, sagt der Geschäftsführer. An Silvester, am Freitag, 31. Dezember, soll dann der letzte Glühwein verkauft werden.

kp

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