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Punsch zur Corona-Spritze am Berchtesgadener Advent?

„Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“: Wie Berchtesgaden am Christkindlmarkt festhält

Berchtesgadener Advent Christkindlmarkt Weihnachtsmarkt Thomas Hettegger Corona
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Der Berchtesgadener Advent soll trotz der hohen Corona-Infektionszahlen in der Region stattfinden. Es sei wichtiger, wieder einen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten, erklärt Veranstalter Thomas Hettegger. Dafür hat sein Team ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet.

Eine regelrechte Absage-Welle trifft gerade die Christkindlmärkte in der Region. Nur der Berchtesgadener Advent bleibt bestehen. Veranstalter Thomas Hettegger erklärt im Interview, wie der Adventsmarkt trotz hoher Infektionszahlen stattfinden kann und warum man überhaupt an der Veranstaltung festhält.

Berchtesgaden - Der große Torbogen am Eingang der Fußgängerzone steht bereits und ist nicht zu übersehen: „Berchtesgadener Advent“ prangt in großen Buchstaben hoch über den Besuchern, die durch die Holzkonstruktion schreiten. Auch die Holzhütten stehen schon. Noch sind die Fensterläden verschlossen, doch das soll sich bald ändern, wenn es nach den Berchtesgadenern geht.

Trotz Corona: Berchtesgadener Advent findet statt

Während viele Städte und Gemeinden in der Region die Christkindlmärkte wegen der hohen Corona-Infektionszahlen absagen, möchte die Berchtesgadener Advent GmbH „den Berchtesgadener Advent heuer stattfinden lassen“, wie Geschäftsführer Thomas Hettegger auf Nachfrage von BGLand24.de erklärt.

Die Gemeinde hat den Adventsmarkt genehmigt. Die Aufbauarbeiten seien fast abgeschlossen. „Wir haben ein eigenes Hygienekonzept erstellt mit mehreren großen Punkten. So wurden heuer erstmals die Hütten weiter auseinander gestellt. Am Schlossplatz wurde das Kinderlabyrinth komplett gestrichen, um mehr Fläche zu gewinnen“, erzählt Hettegger.

Der Aufbau des Berchtesgadener Advents ist fast abgeschlossen. Am 25. November geht es los.

Minizug und Karussell: Kinderadvent in Berchtesgaden

Außerdem habe man den „kleinen Kinderbereich“ erweitert: „Der Kurgarten von Berchtesgaden wird heuer erstmals zum Kinderadvent. Somit gewinnen wir mehr Platz in der Fußgängerzone und können unseren Kindern mehr bieten. Neben Eseln, Ponys, Hasen, Ziegen und Hühnern wird es auch ein kleines Karussell und einen Minizug geben“, so Hettegger.

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Auch die Pferdekutsche werde nicht mehr direkt durch die Fußgängerzone fahren. Somit könne man den Abstand besser einhalten.

Hygienekonzept für Berchtesgadener Advent

Die hohen Infektionszahlen in der Region hinterlassen auch eine Spur im Hygienekonzept: „Wir haben uns viele Gedanken gemacht, um die durchaus kritische Situation zu entschärfen. Neben Desinfektionsspendern für jede Hütte wurden auch Plexiglasscheiben eingesetzt. Jeder Mitarbeiter der Berchtesgadener Advent GmbH ist geimpft oder wird mittels Selbsttest täglich getestet“, so Hettegger. Man halte sich streng an die Regeln der bayerischen Staatsregierung.

Trotz der vielen Absagen von Christkindlmärkten in der Region, etwa in Bad Reichenhall, rechnet Hettegger mit keinem erhöhten Besucheraufkommen am Berchtesgadener Advent. „Die Anzahl der Busgruppen, die sich vorab bei uns anmelden, fällt deutlich kleiner aus als gewohnt.“

Gratis Punsch zur Corona-Impfung am Weihnachtsmarkt?

Das Hygienekonzept steht bereits, eine zusätzliche Überlegung steht jedoch noch im Raum: „Wir haben uns überlegt, dass Impfen belohnt werden sollte und sind gerade in Gesprächen ein mobiles Impfteam zu organisieren. Wer sich am Berchtesgadener Advent impfen lässt, wird dann mit einer Punschfüllung belohnt.“ erklärt Hettegger. Im Moment sei dies jedoch nur eine Überlegung. Man warte auf die Antwort des Landratsamts, ob ein mobiles Impfteam am Adventsmarkt möglich sei.

Hettegger und sein Team möchte mit dem Adventsmarkt wieder etwas „für uns tun“. Die Gesundheit der Gäste und Mitarbeit liege seinem Team sehr am Herzen. „Durch die geringe Ansteckungsgefahr im Freien sehen wir es für wichtiger, wieder einen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Genau jetzt sehen wir, wie wichtig es ist, zusammenzukommen und die Gesellschaft nicht zu spalten“, so Hettegger.

Vom 25. November bis 31. Dezember ist der Berchtesgadener Advent täglich geöffnet (außer am 25. Dezember).

ce

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