Das Sinfonischen Blasorchesters Chiem- und Rupertigau spielt am 25. März im Kongresshaus Berchtesgaden

Benefizkonzert für das Netzwerk Hospiz

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Benefizkonzert zu Gunsten des Netzwerks Hospiz - Verein für Hospizarbeit und Palliativbetreuung Südostbayern

Berchtesgaden - Das Sinfonische Blasorchester (SBO) Chiem- und Rupertigau unter der Leitung von Kapellmeister Wolfgang Nobis gibt auch in diesem Jahr sein traditionelles Benefizkonzert. Es findet am Samstag, 25. März, um 19.30 Uhr im Kongresshaus Berchtesgaden statt.

Die Probenarbeit des gut 50-köpfigen Orchesters neigt sich dem Ende zu. Die Musiker aus dem Berchtesgadener Land, dem Landkreis Traunstein und dem Salzburger Land haben in den vergangenen Monaten unter anderem „The Witch and the Saint“, Melodien aus dem Film „Independence Day“, „An American in Paris“ von Georg Gershwin und weitere konzertante Blasmusikwerke einstudiert. Auch gesungen wird am Konzertabend. In Reminiszenz an den verstorbenen Udo Jürgens präsentiert das SBO sein Stück „5 Minuten vor 12“.

Veranstaltet wird das Benefizkonzert vom Musikbund von Ober- und Niederbayern, Bezirksverband für den Chiem- und Rupertigau. Der Reinerlös geht an das Netzwerk Hospiz – Verein für Hospizarbeit und Palliativbetreuung Südostbayern.

Der Präsident des Bayerischen Landtages a.D. und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Alois Glück konnte erneut als Schirmherr gewonnen werden.

Glück sieht in der besseren Versorgung Schwerstkranker und Sterbender „eines der drängendsten politischen und zugleich humanen Themen unserer Zeit“. „Es ist unerträglich, dass viele Menschen leiden müssen, weil wir noch einen großen Nachholbedarf im Bereich Palliativmedizin und Sterbebegleitung haben.“ Die Antwort auf diese Herausforderung war im Jahre 2006 die Gründung des Netzwerks Hospiz.

Einsatz von Brückenschwestern als erstes Ziel

Hauptziel des Vereins ist der Einsatz von Brückenschwestern. Diese palliativmedizinisch und schmerztherapeutisch fortgebildeten Pflegekräfte mit langjähriger Erfahrung lernen den Patienten und die Angehörigen ggf. bereits in der Klinik kennen und dienen nach der Entlassung als Bindeglied zwischen Patienten, Angehörigen, dem Hausarzt, dem Krankenhaus, den Pflegediensten, Apotheken und Sanitätshäusern.

Eine Rufbereitschaft ermöglicht die ständige telefonische Erreichbarkeit. Wie die Erfahrung zeigt, verbessert der Einsatz von Brückenschwestern, in enger Abstimmung mit dem Hausarzt, die erwünschte häusliche Betreuung Schwerkranker deutlich. Brückenschwestern leisten auch im Landkreis Berchtesgadener Land diese segensreiche Arbeit.

Aufbau einer spezialisierten ambulanten Paliativversorgung

Zudem baut das Netzwerk Hospiz in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land seit 2015 eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) auf. Sie dient – in Ergänzung zur allgemeinen ambulanten Palliativversorgung – dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatienten so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

Das SBO stellt sich komplett in den Dienst dieser Sache und hofft auf gut gefüllte Konzertsäle. Karten sind erhältlich: www.mon-chiemrupertigau.de/sbo, Kongresshaus Berchtesgaden, Maximilianstr. 9, Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn.

Pressemitteilung Sinfonische Blasorchester (SBO) Chiem- und Rupertigau

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