Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auf jeden Teilnehmer individuell einstellen

+
Lara-Yvonne, Marcel und Eva-Marie (von rechts) vom Pater Rupert Mayer-Zentrum in Regensburg besuchten unter der Leitung von Nationalpark-Ranger Christian Grassl das Klausbachtal.

Berchtesgaden - „Ein Nationalpark für Alle“ lautet das Motto im Nationalpark Berchtesgaden, das auch im Bildungsalltag gelebt wird. Regelmäßig besuchen körperlich und geistig behinderte Menschen das Schutzgebiet.

Betreut werden sie dabei von Christian Grassl, Ranger und Beauftragter für Barrierefreiheit im Nationalpark. 27 Jugendliche des Pater Rupert Mayer-Förderzentrums in Regensburg nutzten jüngst die Gelegenheit zu einer Wanderung ins Klausbachtal.

„Die Betreuung von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen ist jedes Mal eine neue Herausforderung“, erläutert Grassl, der sich seit rund sieben Jahren für barrierefreie Angebote im Nationalpark Berchtesgaden einsetzt. „Man muss sich auf jeden Teilnehmer individuell einstellen, damit wir unseren Bildungsauftrag auch bei Menschen mit besonderen didaktischen Ansprüchen erfüllen können.“

Das Pater Rupert Mayer-Zentrum ist privates Förderzentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Körperbehinderungen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Förderung der körperlichen und motorischen Entwicklung.

Anhand zahlreicher Beispiele erläuterte Grassl den Teilnehmern die Anpassungen der Tiere und Pflanzen an den Winter im Hochgebirge. An der Wildfütterung im Klausbachtal ertasteten die Kinder das dicke Winterfell von Hirschen und Gemsen. Besonders spannend für die Kinder war das spielerische Kennenlernen der Anpassungen von Murmeltieren an den langen Bergwinter.

Mit großer Freude klatschten die motorisch und körperlich eingeschränkten Kinder erst 70 Mal in die Hände, um die Pulsfrequenz eines Menschen anschaulich zu machen. Nur vier Mal durften sie klatschen, um die Herzfrequenz eines Murmeltieres im Winterschlaf zu simulieren.

„Diese Führung hat einmal mehr gezeigt, dass man die Kinder und Jugendlichen schon mit ganz einfachen Aufgaben für die Natur begeistern kann“, freute sich Grassl.

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden