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Qualitätssiegel seit 2006

Nationalpark-Umweltbildung in Berchtesgaden erneut ausgezeichnet

Die Nationalpark-Mitarbeiterinnen Theresa Schöbinger (r.) und Veronika Heel (l.) informieren Besucher am mobilen Stand im Klausbachtal zum Thema „Tierspuren“.
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Die Nationalpark-Mitarbeiterinnen Theresa Schöbinger (r.) und Veronika Heel (l.) informieren Besucher am mobilen Stand im Klausbachtal zum Thema „Tierspuren“.

Das Sachgebiet Umweltbildung im Nationalpark Berchtesgaden wurde Anfang März 2022 wiederholt mit dem Qualitätssiegel Umweltbildung.Bayern für seine vorbildliche Bildungsarbeit ausgezeichnet.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Berchtesgaden – Nach umfangreicher Prüfung gaben unabhängige Experten dem Antrag auf Verlängerung erneut statt. Als kompetente Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung trägt die Umweltbildung des Nationalparks dieses Qualitätssiegel bereits seit Juli 2006. In Bayern gibt es bislang 149 Qualitätssiegelträger, die jährlich Veranstaltungen mit rund 890.000 Teilnehmenden durchführen und so die Bildung für nachhaltige Entwicklung und eine Transformation der Gesellschaft aktiv mitgestalten.

Aktuell arbeitet der Nationalpark mit der Biosphärenregion Berchtesgadener Land in einem dreijährigen Projekt am Aufbau gemeinsamer Partnerschulen in der Region. Mit acht ausgewählten Schulen im Landkreis fanden bereits Treffen statt, bei denen die Schulen ihre Vorstellungen und Bedürfnisse eingebracht haben.

Das Projekt hat zum Ziel, noch engere Verbindungen zwischen Schulen und den Schutzgebieten zu schaffen. Die Schulen erhalten dabei Unterstützung in Natur- und Wildnisbildung, im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie bei Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Schulalltag.

Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt auch im Arbeitsalltag der Nationalpark-Umweltbildung eine wichtige Rolle. Trotz Corona betreute das Bildungsteam im vergangenen Jahr bei über 700 Veranstaltungen rund 24.000 Besucherinnen und Besucher. 74 Prozent der betreuten Personen besuchten 2021 die neuen, mobilen Umweltbildungsstände im Gelände.

Beeindruckt von dieser Zahl erklärt Andrea Heiß, Leiterin des Sachgebiets Umweltbildung: „Mit dieser neuen Bildungsform ist es uns trotz der coronabedingten Einschränkungen gelungen, fast genauso viele Gäste zu betreuen wie in den Vor-Coronajahren. So konnten wir gezielt Besucherinnen und Besucher in stark frequentierten Bereichen des Nationalparks ansprechen, über die Bedeutung und Regeln des Schutzgebietes aufklären und für dessen Ziele begeistern“. Aktuell unterstützen drei zusätzliche Stellen aus dem EU-React-Programm das erfolgreiche Projekt und bauen es weiter aus. 

Auch in den vergangenen Jahren hat sich die Bildungsarbeit im Nationalpark Berchtesgaden intensiv dafür eingesetzt, Schulen bei der Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. So erarbeitete und erprobte das Gymnasium Berchtesgaden zusammen mit dem Nationalpark im Rahmen des internationalen Interreg-Projekts „YOUrALPS“ von 2016 bis 2019 Konzepte für interaktive Veranstaltungen. Ziel war es, die Identifikation von Kindern und Jugendlichen mit dem Lebensraum Alpen zu fördern und gleichzeitig die Motivation für den Erhalt der Natur und Kultur im Alpenraum zu stärken. Im Rahmen des Projekts wurden erstmals die so genannten „Alpenschulen“ zertifiziert. Dieses Siegel trägt das Gymnasium Berchtesgaden bis heute.

Das Sachgebiet Umweltbildung im Nationalpark legt großen Wert auf seine Vorbildrolle und achtet bei der Umsetzung aller Programme auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Materialien beschaffen die Mitarbeitenden aus ökologischer Herkunft und möglichst regional. Dienstfahrten werden verstärkt mit E-Bikes und in Fahrgemeinschaften durchgeführt. Damit leistet das Sachgebiet einen wichtigen Beitrag zur EMAS-Zertifizierung der Nationalparkverwaltung. Das Umweltbildungsteam freut sich über die erneute Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel und über die damit verbundene Anerkennung ihrer geleisteten Arbeit.

Pressemitteilung des Nationalparks Berchtesgaden

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