Maßnahmen in Berchtesgaden erfolgreich

Gesunde und stabile Population: Staatsforsten schützen Tiere 

Berchtesgaden - Den Bayerischen Staatsforsten liegt es sehr am Herzen Tiere wie Adler im Lattengebirge zu schützen. Sie wollen helfen, eine gesunde und stabile Population zu erhalten.

Meldung im Wortlaut:


Berufsjäger bei den Bayerischen Staatsforsten kümmern sich um das Wohlergehen der Wildtiere. Deutlich wird das an den zahlreichen Winterfütterungen für das Rotwild. Der Revierjagdmeister Hubert Reiter und seine Berufsjägerkollegen kümmern sich aber auch mit großem Engagement um die seltenen und geschützten Steinadler.

Im Winter ist die Nahrungssuche für viele Tierarten in den Hochlagen der Alpenmit einem erhöhten Energieaufwand verbunden. Jetzt stellt sich die Frage, ob dieTiere Not leiden und auf die Hilfe des Menschen angewiesen sind?


Nur in sehr langen und extremen Wintern kann von einer echten Notzeit gesprochen werden, da die Wildtiere bestens an die Lebensbedingungen im Gebirge angepasst sind. „Jedoch kann die Unterstützung vonbesonders geschützten Arten, wie dem Steinadler, dabei helfeneine gesunde und stabile Population zu erhalten“, freut sich Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller über die gelungene Naturschutzmaßnahme.

Es liegt in der Natur des Steinadlers, dass er sich neben Gamskitzen, Füchsen, Hasen und Vögeln auch von Aas ernährt. Daher bietet es sich an, dass man verunfalltes Wild oder den Aufbruch, das heißt die Innereien von erlegten Tieren, dem Adler zur Verfügung stellt.

Zu beachten ist, dass nur gesundes und bleifrei geschossene Tiere verfüttert werden dürfen. Auch zum Beispiel Rabenvögel, Dachse und Insekten freuen sich über die einfache Mahlzeit an einem sogenannten Luderplatz. Die Bayerischen Staatsforstenbitten daher um Verständnis, wenn abseits der Wanderwege eine solche Futterstelle gefunden wird.

Pressemeldung der Bayerischen Staatsforsten

Rubriklistenbild: © Bayrische Staatsforsten

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