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Luxushotel am Obersalzberg

Im Frühjahr 2023 sollen 64 Mitarbeiter-Appartements fertiggestellt sein 

150 Mitarbeiter arbeiten im Fünf-Sterne-Hotel Kempinski. Nur 35 Prozent sind Einheimische.
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150 Mitarbeiter arbeiten im Fünf-Sterne-Hotel Kempinski. Nur 35 Prozent sind Einheimische.

Fehlende Personalwohnungen im Landkreis erschweren hiesigen Unternehmern zunehmend, Personal zu gewinnen. Darauf machten kürzlich IHK-Mitglieder aufmerksam.

Berchtesgaden – Im Zeitplan bis zur Fertigstellung befindet sich hingegen das seit mehreren Jahren geplante Personalhaus des Fünf-Sterne-Hotels „Kempinski” am Obersalzberg: 64 Appartements entstehen dort bis Frühjahr kommenden Jahres. „Für die heutige Zeit ist so ein Haus unerlässlich”, sagt Hoteldirektor Werner Müller.

150 Mitarbeiter beschäftigt Müller im Hotel, das von der Bayerischen Landesbank betrieben wird. 35 Prozent davon seien Einheimische. Für diese besteht kein akuter Wohnungsbedarf. Andere hätten bereits seit langem Wohnungen im Berchtesgadener Talkessel gefunden. Ein Großteil der Mitarbeiter käme aber nur für wenige Jahre auf den Obersalzberg, ausschließlich zum Arbeiten.

„Sie reisen mit ihrem Koffer an und brauchen natürlich ein Dach über dem Kopf.” Müller weiß, wovon er spricht. Österreich, Dubai, Schweiz: Er selbst habe 15 Jahre in Personalzimmern gewohnt. Jene sind mittlerweile zum Standard geworden: Ohne Mitarbeiterzimmer kein Personal. „Uns geht es so wie vielen anderen Unternehmen im Landkreis”, sagt Werner Müller. Fachkräfte sind in der touristisch geprägten Berchtesgadener Region im Hotel- und Gaststättengewerbe momentan besonders schwierig zu finden. 

Deshalb zeigt sich der Hoteldirektor zufrieden, dass die Entscheidung für den Neubau schon zu einem frühen Zeitpunkt getroffen wurde. „Wir sind mit unserem Bau im Zeitplan”, sagt Müller. Aktuell wird die Decke der Tiefgarage vorbereitet. Innerhalb eines Jahres soll auch der Rest des zweistöckigen Gebäudes stehen. „Im ersten Quartal 2023 werden wir fertig sein.”

kp

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