Klettern bis die Finger glühen

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24 Stunden lang ging es für die Teams mit vollem Körpereinsatz bergauf.

Berchtesgaden - 24 Stunden lang kletterten vom 29. bis 30. November 350 Sportler im Bergsteigerhaus Ganz in Berchtesgaden für den guten Zweck.

Das Team der Steuerberatungsgesellschaft Martin Schwab aus Berchtesgaden setzte sich am Samstag um 16 Uhr mit 1009 Routen als Sieger durch. Die beste Bundeswehrmannschaft erreichte mit 880 Routen den hervorragenden 2. Platz. Bei vielen Kletterern glühten die Fingerkuppen, ihre Augen vor Müdigkeit gerötet, aber die Freude über das Geleistete war bei allen Beteiligten spürbar. „Alles verlief reibungslos. Die Stimmung in der Halle war einfach toll. Wir freuen uns schon jetzt auf 2014“, resümierte der Geschäftsführer der DAV-Sektion Berchtesgaden, Bernhard Kühnhauser.

Insgesamt beteiligten sich dieses Jahr 14 Mannschaften beim 24-Stunden- Spendenklettern. Die Teilnehmer konnten insgesamt 10.606 Routen erklettern. Sponsoren aus dem Berchtesgadener Land und den Garnisonsstädten der Gebirgsjägerbrigade 23 spendeten pro gekletterter Route einen festgelegten Betrag. Die Spendensumme kommt wohltätigen Zwecken und sozialen Einrichtungen an den jeweiligen Standorten zu Gute.

„Mit der Veranstaltung schlagen wir drei Fliegen mit einer Klappe. Die Teilnehmer haben Spaß, wir sammeln für den guten Zweck und machen darauf aufmerksam, was die Gebirgsjäger leisten können“, sagte der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Michael Matz, der sich innerhalb der 24 Stunden im Bergsteigerhaus Ganz mehrmals von der Leistungsfähigkeit der Gebirgsjäger überzeugen ließ.

Am Vortag nahmen vier Schulklassen, Karlsgymnasium Bad Reichenhall, Mittelschulverbund Berchtesgaden – Bischofswiesen und zwei Klassen des Gymnasiums Berchtesgaden, am Speed-Kletterwettkampf teil. Am schnellsten hangelten sich die Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden in die Höhe. Bei den militärischen Mannschaften setzte sich die Mannschaft aus Mittenwald durch, welche auch die interne Wertung der Gebirgsjägerbrigade 23 in allen Disziplinen dominierte. Allen voran beeindruckte Stabsunteroffizier Franz Wagner aus dem Hochgebirgsjägerzug des Gebirgsjägerbataillons 233, der im Einzelwettkampf mit drei Routen im neunten Schwierigkeitsgrad – wie bereits 2012 – den Sieg davon trug.

Spendenklettern in Berchtesgaden

„Es macht unglaublich viel Spaß, hier zu klettern. Die Stimmung ist großartig. Alle feuern einen an, egal ob Soldat, oder nicht“, sagte er sichtlich gezeichnet von den Anstrengungen der letzten 24 Stunden am Samstag bei der Siegerehrung in der Jager Kaserne in Bischofswiesen.

Die enge Verbundenheit mit den Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 stellt allen voran der Bürgermeister des Marktes Mittenwald, Adolf Hornsteiner, unter Beweis. Er unterstützte die teilnehmenden Soldaten aus Mittenwald nicht nur lautstark im Bergsteigerhaus Ganz in Bischofswiesen, sondern kletterte beim 24-Stunden- Spendenklettern erfolgreich mit.

Bei der gut besuchten Siegerehrung in der neuen Kantine der Jager-Kaserne in Bischofswiesen, bedankte sich der 1. Vorsitzende der DAV-Sektion Berchtesgaden, Beppo Maltan, beim Schirmherren der Veranstaltung. „Herr General Matz, ich bin wieder einmal beeindruckt von der Veranstaltung. Ohne die Gebirgsjäger wäre diese Veranstaltung nicht möglich!“

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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