In Berchtesgaden herrscht gute Luft

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Bis 2014 darf sich Berchtesgaden nun „Heilklimatischer Kurort“ nennen.

Berchtesgaden – Die Stadt darf sich weiterhin „Heilklimatischer Kurort“ nennen. Das verkündete Bürgermeister Rasp während der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Das Prädikat gilt als ein Gütesiegel für Kurorte, in welchen sich das Klima therapeutisch auf den Gesamtzustand einer Person auswirken soll. Die Voraussetzungen, um das Gütesiegel führen zu dürfen, werden vom Deutschen Heilbäderverband definiert. Für Kurorte in Deutschland erstellt der Deutsche Wetterdienst unter anderem lufthygienische Gutachten nach den Qualitätsstandards für Kurorte.

Den zuständigen Behörden dienen diese wiederum als Entscheidungshilfe für die Bestätigung oder Vergabe von Kurortprädikaten. So müssen etwa regelmäßig „Messungen zur Überwachung des Klimas und der Luftqualität“ durchgeführt werden. Ebenso muss der Ort die allgemeinen Anforderungen, die an einen Kurort gestellt werden, mit sich bringen. Eingeschränkter Straßenverkehr und eine Beschränkung der Lärmimmissionen sind ebenso Aspekte, die im Hinblick auf das Prädikat berücksichtigt werden. Berchtesgaden habe alle Maßstäbe erfüllt, so Rasp. Bis 2014 darf man nun die Zusatzbezeichnung „Heilklimatischer Kurort“ führen. „Dann müssen wieder Messungen zur Lufthygiene durchgeführt werden“, sagte er.

kp

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