Nächster Halt: Skaterplatz

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Am Bahnhofs-Gelände könnte ein Skaterplatz für Jugendliche entstehen. Gespräche mit der Deutschen Bahn stehen bisweilen noch aus.

Berchtesgaden - Wenn es nach Bürgermeister Rasp geht, könnte ein Skaterplatz auf dem Bahnhofsareal umgesetzt werden. Die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn werden aufgenommen.

Das Anliegen der Jugend? Ganz klar: „ein Skaterplatz“. Bei der Jugendbürgerversammlung war dies der alles bestimmende Wunsch. Gekommen war eine ganze Schar an „Skatern“, junge Burschen, die dafür plädierten, ungenutztes Areal, die Laderampe am Bahnhofsgelände in Berchtesgaden, für einen Skaterplatz freizugeben. Zur Erinnerung: Ganz in der Nähe gab es in der Vergangenheit bereits einen solchen – am Triftplatz. Allerdings musste der Jugendtreff wegen der Ansiedelung diverser Einkaufsmärkte weichen.

Die Jugendlichen wünschen sich einen Skaterplatz. Und diskutieren darüber mit Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp.

„Es hieß ja mal, dass wir wieder einen Skaterplatz bekommen“, sagte der Sprecher der Skater-Gruppe. Ein Jugendlicher, der mit Argumenten überzeugte, keine Scheu zeigte, Bürgermeister Rasp direkt auf die Problematik anzusprechen: „Der Markt Berchtesgaden hat, meines Wissens, die Geräte des alten Skaterplatzes eingelagert“. Rasp bestätigte das, „ja, die haben wir noch alle und soweit ich weiß, befinden sie sich in einem guten Zustand.“ Einen möglichen Ort, wo Jugendliche skaten auch mal „chillen“ können – gibt es einen solchen überhaupt? „Für uns wäre der Bereich rund um die Laderampe am Bahnhof gut“, so der Jugendliche, seine Begleiter nicken, zustimmendes Brummen. „Der Platz ist weitestgehend ungenutzt“, bescheinigte Rasp. Er habe schon daran gedacht, mit der Deutschen Bahn darüber zu sprechen, das Gelände war dem Markt Berchtesgaden in der Vergangenheit bereits zum Kauf angeboten worden. Über die Nutzung möchte Rasp nun verhandeln. „Wenn wir dann mal endlich den zuständigen Bahn-Mitarbeiter erreichen“, sagte er. „Wir sind dran“. Problem bei der Platzwahl: die Haftung im Fall der Fälle. Fakt sei, dass ein eventueller Skaterplatz von den Bahngleisen deutlich abgegrenzt werden müsste. „Das wäre aber das geringste Problem.“ Außerdem, so Rasps Forderung, dürfe es auf dem Gelände nicht zugehen, sonst drohte gleich wieder Ärger. Lärmtechnisch macht sich der Bürgermeister keine großen Gedanken, „es gibt nur einen Anlieger in der Nähe.“

Dem Wunsch der Jugendlichen nachkommend, würde Rasp die Skater-Hindernisse, die bislang noch eingelagert sind, alternativ auch zum Skaterplatz nach Schönau am Königssee bringen, sofern das mit der Nachbargemeinde abgesprochen ist. Für Skaterplatz-Alternativen hat der Markt Berchtesgaden kaum Flächen. Das machte Rasp auch deutlich – in der Hoffnung, dass die Gespräche mit der Deutschen Bahn konstruktiv ausfallen werden. Und ein Ergebnis nach sich ziehen, mit dem alle Beteiligten gut leben können.

kp

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