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Tourismus steht vor Problemen

Bürgermeister und Zweckverband warnen - “Landesregierung muss handeln”

Für den Vorsitzenden des Zweckverbands Bergerlebnis Berchtesgaden, Dr. Bartl Wimmer, taugt der Inzidenzwert allein nicht mehr als Einschätzung. Das Problem: Im Berchtesgadener Land steigen die Corona-Zahlen wieder deutlich.
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Für den Vorsitzenden des Zweckverbands Bergerlebnis Berchtesgaden, Dr. Bartl Wimmer, taugt der Inzidenzwert allein nicht mehr als Einschätzung. Das Problem: Im Berchtesgadener Land steigen die Corona-Zahlen wieder deutlich.

Als “Dringender Appell” hat der Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden einen Aufruf betitelt. “Weg vom Inzidenzwert, der als alleiniger Parameter nicht ausreicht.” Wohl wissend, dass die vom Tourismus abhängige Region bei steigenden Inzidenzen vor große Probleme gestellt wird. Die vergangenen Monate im Dauer-Lockdown hatten den Verantwortlichen, aber auch Hoteliers, Gastronomen und Unternehmen vor Augen geführt, dass die Einschränkungen große Einbußen mit sich bringen. Ein weiterer Lockdown wäre das Ende für viele Betriebe, warnt der Vorsitzende des Zweckverbands Bergerlebnis Berchtesgaden, Bartl Wimmer.

Berchtesgaden - “Grundsätzlich waren wir in Berchtesgaden wirtschaftlich immer stabil aufgestellt”, so Bartl Wimmer. Aber ein möglicher weiterer Lockdown? “Dann wird es wirklich sehr, sehr kritisch.” Corona und die Bilder des Unwetters vorvergangener Woche hatten zu Stornierungen geführt. Von einer massiven Welle sei man bislang aber verschont geblieben, so der 60-Jährige. Urlaub in den Bergen? “Ohne Einschränkungen möglich.”

Aber die Inzidenzen, die seit Tagen wieder steigen und dem Berchtesgadener Land im deutschlandweiten Vergleich Spitzenpositionen einbringen, versetzen die Tourismusverantwortlichen in wachsame Haltung. Mediziner Bartl Wimmer, sagt: “Basis zur Beurteilung der Lage sollten neben den Inzidenzwerten auch die regionale Krankenhausauslastung sowie die Schwere der Erkrankungen sein.” Unbedingt berücksichtigt werden müsse zudem die Impfquote in der Bevölkerung.

Mit jedem zusätzlichen Punkt beim Inzidenzwert, mahnt Wimmer, seien “Arbeitsplätze, Einkommen und die Basis eines selbstbestimmten Lebens bedroht”. Auch Hannes Rasp, zweiter Verbandsvorsitzender im Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden, weist die Bevölkerung eindringlich darauf hin, Impfangebote zu nutzen: Alle Menschen im Landkreis müssten aktiv mitmachen - gegen das Ansteigen der Corona-Zahlen.

Die Landesregierung solle “handeln und ihr Vorgehen anpassen”, so Wimmer. Der Aufruf aus dem Talkessel: “Sobald wir die Corona-Lage vor Ort endlich realistisch einschätzen und darstellen dürfen, können wir als Tourismusregion wieder beruhigter in die Zukunft blicken.” 

kp

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