10.000 Euro für den guten Zweck

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Freuen sich über eine stattliche Spendensumme, die 2011 ausgeschüttet wurde: Petra Kastenhuber und Josef Obraczka von „Berchtesgaden hilft“.

Berchtesgaden - Die Aktion „Berchtesgaden hilft“ blickt auf ein Jahr mit vielen Spendenausschüttungen zurück. Im letzten Jahr wurden über 10.000 Euro an soziale Projekte verteilt.

Eine stattliche, fünfstellige Summe war es, die Stefan Schlagbauer und Josef Obraczka, Vorstand und Stellvertreter des Vereins „Berchtesgaden hilft“, im vergangenen Jahr an unterschiedliche soziale Projekte ausschütten durften. Alle Projekte haben gemein: Sie befinden sich in den Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau und Schönau am Königssee.

Vielfach konnte im letzten Jahr geholfen werden, sei es durch kurzfristige Hilfen für Einzelpersonen oder bei dringenden Anschaffungen in karitativen Einrichtungen – auch die Jugendarbeit des Jugend-Treff.5 Fördervereins wurde mit finanziellen Mitteln bedacht. Josef Obraczka sagt, dass sich „Berchtesgaden hilft“ etabliert habe, dass man in der Bevölkerung anerkenne, dass alle Projekte, die unterstützt werden, vor Ort stattfinden. „Man kann sich sicher sein, dass alles zu einhundert Prozent das Ziel erreicht“, sagt er. Oft sei die Unkenntnis darüber, ob auch wirklich jeder Cent bei den Betroffenen ankommt, Grund dafür, erst gar nicht zu spenden.

Ehrenamtliche Mitarbeiter in den fünf Gemeinden unterstützen den Verein und verhalfen in den zurückliegenden Jahren zum jetzigen Erfolg: Der Rückblick auf die Aktivitäten des Vereinsjahres mit dem „Glücksrad“ beim Kraxnsonntag und den Adventskalender-Verlosungen schaffte die Basis für die Ausschüttung einer Spendensumme von etwa 10.000 Euro.

Daneben wurde der Verein auch von einer Vielzahl von Spendern bedacht, darunter Einzelpersonen und Firmen - bis hin zu Erlösen aus dem 24-Stunden-Klettern der Bundeswehr. Auch im Jahr 2012 wird der Verein bei zahlreichen Veranstaltungen die Spendentrommel rühren – wie so oft ist es der Adventskalender im Dezember, der Jahr für Jahr auf besonderes Interesse innerhalb der Bevölkerung stößt. „Die finanziellen Mittel werden dringend gebraucht“, sagt Obraczka – selbst im Berchtesgadener Talkessel: Um auch in den kommenden Jahren helfen zu können, wenn Menschen aus der Region durch Unglücksfälle oder Krankheit in Not geraten sind. Vereinen und sozialen Einrichtungen kann auf diese Weise die ehrenamtliche und karitative Arbeit erleichtert werden.

kp

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