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„Das ist grandios!“

Bartgeier Bavaria nach Sendepause wieder gesichtet

Bartgeier Wally in der Luft
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Wally und Bavaria fliegen im Nationalpark Berchtesgaden durch die Lüfte.

Gut eine Woche lang fehlte von dem ausgewilderten Bartgeier-Weibchen Bavaria jede Spur - nun ist es wieder aufgetaucht. Der Greifvogel sei am Montag zwischen Werfen und Golling im Salzburger Land gesichtet worden, teilte Toni Wegscheider vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit: „Das ist grandios!“

Berchtesgaden - Bavaria und das Bartgeier-Weibchen Wally waren im Juni im Nationalpark Berchtesgaden in die Freiheit entlassen worden. Am Montag hätten sie gemeinsam Kreise gezogen, sagte Wegscheider, der das Projekt im Zuge eines europäischen Wiederansiedlungsprogramms leitet.

Eigentlich sind die Vögel mit Sendern ausgestattet, ihre Flugrouten können sogar im Internet verfolgt werden. Doch Bavarias Sender schickte seit dem 24. November keine Daten mehr. Wegscheider hält es für möglich, dass der mit Solarenergie betriebene Akku wegen des trüben Winterwetters erschöpft ist. Zum letzten Mal gesehen wurde sie am 28. November. Vor wenigen Tagen startete der LBV einen Aufruf, Sichtungen der Vögel zu melden, die gut erkennbar sind, wurden doch einzelne Federn gebleicht.

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Für Bartgeier beginnt mit dem Winter eine gute Zeit, auch zum Brüten. Bavaria und Wally sind dazu zwar noch zu jung. Erst mit fünf bis sieben Jahren würden sie geschlechtsreif, sagte Wegscheider. Viele andere Bartgeier säßen aber auf ihren Nestern, da es gerade besonders viel Futter gebe.

Wenn es schneit, gehen Lawinen ab und reißen nach Auskunft des Experten Tiere wie Gämsen oder Steinböcke mit - für Bartgeier ideale Nahrung. Die Vögel haben eine Spannweite von bis zu 2,90 Metern. Sie waren vor gut 100 Jahren in Deutschland ausgerottet worden.

dpa

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