Aus der Region, für die Region

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v.l.: Dr. Daniel Müller, Alois Willberger, Anton Wegscheider, Andreas Carl und Claudia Richter (Organisatorin des Berchtesgadener Jägertags)

Berchtesgaden - Der achte Jägertag belegte wieder die wichtige Arbeit der Jäger. Das wurde bei den Feierlichkeiten am Königssee herausgestellt.

Bei heimischer Volksmusik von den „Saugschlauchmusikanten“ aus Königssee feierten die Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit etwa 75 privaten Jägern, die am Forstbetrieb Berchtesgaden ihr „Waidwerk“ ausüben, den traditionellen Berchtesgadener Jägertag. Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller bedankte sich bei den privaten Jägern, die vorbildlich zwischen Traunstein und Kehlstein mit hoher Verantwortung gegenüber dem Wild und dem Wald auf die Jagd gehen. Der Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen kommt Wald und Wild zugute.

Private Jäger aus der Region erlegen im Rahmen der behördlich festgesetzten Abschusspläne etwa zwei Drittel des Wildes. Der hohe Anteil belegt, dass der Forstbetrieb Berchtesgaden auch im Bereich der Jagd tief in der Region verwurzelt ist. Nach dem Motto „Aus der Region, für die Region“ wird das gesunde heimische Wildbrett verkauft.

Bevor sich die Gäste an Schweinshaxen, Hendl, köstlichem Hirschbraten und frisch gezapftem Bier erfreuen konnten, wurde eine handbemalte Schützenscheibe ausgeschossen. Das diesjährige Motiv zeigt die aktuell sanierte Burgruine Karlstein mit einem filigranen Gamsbock im Vordergrund.

Alois Willberger aus Anger durfte als zweitbester Schütze des 8. Berchtesgadener Jägertages die Motiv-Trophäe mit nach Hause nehmen, da Anton Wegscheider, der bereits zum zweiten mal den Wettbewerb gewann, auf die Schützenscheibe verzichtete. Den dritten Platz belegte Andreas Carl aus Bad Reichenhall.

Pressemitteilung Forstbetrieb Berchtesgaden

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