Baumfällarbeiten beim "Haus der Berge"

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Diese Bäume mussten beim "Haus der Berge" gefällt werden.

Bischofswiesen - Unerwartete Baumfällarbeiten mussten am Rande der Straßenbauarbeiten beim „Haus der Berge“ durchgeführt werden. Grund dafür war eine Entdeckung der Bauarbeiter.

Wie Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein mitteilte, hatten Bauarbeiter eine Entdeckung gemacht: Dort, wo in Zukunft die Bushaltestelle „Haus der Berge“ zu finden sein wird, war ein vermeintlicher Fels abgetragen worden. „Das war aber kein gewachsener Fels, sondern es handelte sich um zwei Findlinge“, so Bambach. Der ursprünglich als Fels angenommene Bereich war unbefestigt, „ein Teil rutschte ab“, klärte der Experte auf.

Deshalb gab es von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Berchtesgadener Land ein „Ok“, alle umliegenden Bäume zu fällen, die der Gefahr ausgesetzt waren, umstürzen zu können. „Für das Wochenende sind starke Winde vorausgesagt“, so Bambach. Eine groß gewachsene Buche, die mitten in das „Haus der Berge“ stürzt? „Soweit wollen wir erst gar nicht denken“, scherzte Bambach. In einer flotten Fällaktion mussten mehrere Bäume geschlagen werden. Schon vor wenigen Wochen waren fünf Buchen gegenüber der neuen Umweltbildungsstätte gefällt worden, da an dieser Stelle besagte Bushaltestelle entstehen soll.

kp

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