Barrierefreiheit für den Nationalpark 

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Berchtesgaden - Im Jahr 2006 veröffentlichte der Nationalpark Berchtesgaden den „Managementplan Barrierefreiheit“. Jetzt informierten sich Vertreter über das Bauprojekt.  

Der Plan für einen Barrieren freien Nationalpark enthält neben einer umfassenden Bestandsaufnahme auch zahlreiche Vorschläge für ein barrierefreies Naturerleben im Schutzgebiet. Zehn Schwerbehinderten-Vertreter verschiedener bayerischer Institutionen besuchten kürzlich unter der Leitung von Robert Kasseckert (l.), Hauptpersonalrat im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, kürzlich den Nationalpark Berchtesgaden und informierten sich über die Umsetzung der Maßnahmen. Bei aktuellen Bauprojekten wie der neuen Hängebrücke über den Klausbach und bei der Umgestaltung des Besucherbereiches der Wildfütterung im Klausbachtal wird auf barrierefreie Nutzbarkeit großer Wert gelegt.

Nationalpark-Ranger Christian Grassl (r.), Beauftragter für Barrierefreiheit, unterstreicht: „Das Recht auf Naturerlebnis hat jedermann. Was bei uns noch in den Kinderschuhen steckt, ist in amerikanischen Schutzgebieten schon lange Standard.“ Und der Experte ist sicher: „Touristisch wird das Thema Barrierefreiheit weiter an Bedeutung gewinnen. Institutionen, die sich den Bedürfnissen von Gästen mit Handicap widmen, erschließen sich neue Marktsegmente mit großer öffentlicher Wahrnehmung.“

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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