Allergiker-Urlaub: je höher desto besser?

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
In der Höhe können Allergiker frei durchatmen: Die Pollenmenge in der Luft nimmt stark ab, und Hausstaubmilben gibt es ab 1.000 m praktisch gar nicht mehr.

Berchtesgaden - Kutz vor der großen Urlaubswelle gibt das CJD-Asthmazentrum in Berchtesgaden Allergikern und Asthmatikern Urlausbtipps.

Wohin in den Urlaub? Diese Frage stellt sich besonders Allergikern und Asthmatikern, die unter Pollen und Hausstaubmilben leiden. Das CJD-Asthmazentrum in Berchtesgaden empfiehlt: Bergferien.

Sehr viele Allergiker reagieren auf Pflanzenpollen und Hausstaubmilbenkot. Beides ist schon ab einer Höhe von 1.000 m so weit reduziert, dass Allergiker freier durchatmen können. Milben bevorzugen ausgeglichenes, feuchtes Klima und gedeihen deshalb gerade am Meer prächtig. Die trockenere Luft in den Bergen bietet keinen geeigneten Lebensraum, denn ab 1.000 m Höhe liegt die Luftfeuchtigkeit konstant unter 50%.

Günstig für Asthmatiker und Allergiker ist zudem die geringere Schimmelpilzbelastung in der Bergluft. Je nach Ferienort ist zudem die Menge an Luftschadstoffen deutlich geringer.

Im Flachland verstärken sie die Wirkung der Allergene oft massiv. Je höher desto besser also?

„Nein, nicht ganz.“, meint Dr. Josef Lecheler vom CJD Asthmazentrum Berchtesgaden, „Es muss ja nicht gleich in Gletscherregionen gehen. Schließlich kann extrem kalte und trockene Luft den Peak-Flow-Wert eines Asthmatikers um 10 bis 15 % reduzieren“. Es kommt also auf das rechte Maß an.

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser