Rupp will sich intensiv kümmern

Berchtesgaden - Die Landtagsabgeordnete Adelheid Rupp hat bei einem Treffen mit Kreisvorstand und Ortsvereinsvorsitzenden eine intensive Zusammenarbeit mit der SPD im Berchtesgadener Land angekündigt.

„Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die Anliegen unseres Landkreises in München besser wahrgenommen werden“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger über die Unterstützung aus der Landeshauptstadt. Die Rechtsanwältin Adelheid Rupp aus Giesing, die seit 2003 dem Bayerischen Landtag angehört, hat sich bewusst für das Berchtesgadener Land als so genannten Betreuungsstimmkreis entschieden.

„Nachdem es leider nicht in allen Landkreisen SPD-Landtagsabgeordnete gibt, habe ich sofort gesagt: ich will mich wieder um das Berchtesgadener Land kümmern“, erklärte die 50-jährige selbständige Juristin. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte sie die Aufgabe als Betreuungsabgeordnete übernommen und unter anderem einen Sozialbürgerempfang in Berchtesgaden organisiert.

Ihren inhaltlichen Schwerpunkt setzt die stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags in der Finanzpolitik. Hier hakten auch gleich die anwesenden Kommunalpolitiker ein. Der Freilassinger SPD-Stadtrat Frank Grünberg kritisierte, dass das kommunale Investitionsprogramm in Bayern nur zu etwas mehr als 70 Prozent bei den Kommunen ankommt. „Die Staatsregierung hat mal wieder klebrige Hände und schöpft alle Möglichkeiten aus, den eigenen Haushalt zu entlasten“, stimmte ihm Rupp zu.

Beispielsweise wurden beim Biopark Regensburg ursprünglich geplante acht Millionen Euro Förderung des Freistaats gestrichen und durch Mittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm ersetzt. Ohne dieses Programm sei es trotz Wirtschaftskrise um die Investitionen des Freistaats schlecht bestellt, kritisierte die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Um einen besseren Draht zwischen Landespolitik und Landkreis zu schaffen, will Adelheid Rupp zukünftig sowohl Telefonsprechstunden für alle Bürgerinnen und Bürger anbieten als auch wichtige Einrichtungen besuchen.

Rubriklistenbild: © SPD

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser